Keinen Bock zu schreiben nach der Vorstellung vom Samstag.
Noch 2x müdes Gebolze ankieken.

Beste Grüße gehen an die Bagage und dir lieber Leser

26,5 Km = 26,50€ für Billy

FREIHEIT FÜR BILLY

Donnerstag Abend endlich mal wieder beim Stammtisch vorbeigeschaut. Auf dem Weg dorthin hatte ich einen kleinen Schwäche- und Zitteranfall. Eine bestellte Ostcola rettete mein Leben. Kurze Zeit später betraten die Banditen von folgenden Vereinen die Szenerie, um weiter an der Bombe zu basteln: Bremen, Damaskus, Erfurt, Hertha, Pjöngjang, Rostock, Schalke, Teheran, Union und meine Wenigkeit. Der Abend verging wieder rasend schnell und das ein oder andere Bierchen wurde getrunken. Auf meiner Rechnung bemerkte ich dann später, dass das Bayerische Bier billiger war, wie die Ostcola. Was stimmt denn da nicht?
Zu später Stunde bin ich dann heimgefahren, um wenigsten ein bisschen zu schlafen, bevor man wieder Acht Stunden und mehr auf der Arbeit knüppeln muss.
Dass ich wieder nicht pünktlich auffem Freitag Mittag rauskam, war schon im Hinterkopf vorprogrammiert und so wurde eine Kollegin genötigt, mich zum Bahnhof zu kutschieren. Der Plan war es, den ganzen Schlaf der in der Woche nicht getätigt wurde nach zuholen. Doch ich machte die Rechnung ohne mit der Wiedergeburt des Teufels. Jannick 5 Jahre! Jannick schrie von Berlin bis Lichtenfels in einer Tour, als wenn es um sein Leben ginge. Zwischendurch hatte er natürlich auch mal Schreipausen, da ließ er es sich nicht nehmen einfach nur dahin zu wimmern. Die 20 jährige Assi-Mutter in weißer Leggins war völlig überfordert mit ihren Rotzbengel. Vielleicht lag es daran, dass sie nicht Multi-Tasking fähig war und sich nur auf ihr Handy konzentrierte. Kurz hinter Leipzig kam dann mal wieder der Zug zum Stehen. Eine komplette Stunde mitten in der Prärie. Jannick schickte sich nun an, allein den Waggon zu erkunden und ich schmiedete Pläne, wie ich das Scheißkind beseitigen könnte. Die Gedanken kreisten von beim nächsten Halt einfach aus den Zug schupsen, bis hin, ihn in einen 120 Liter blauen Müllsack zu stecken und in der Bordtoilette in der Wanddecke zu stopfen. Den hätte da nie einer gefunden! Zum Ende hatte die Mutti kapituliert. Saß sie doch mit dem Armen aufgestützt am Tisch, die Hände vors Gesicht geschlagen und jammerte immer wieder… Jannick! Hör bitte auf! Jaaaaanick, hör bitte auf!!!

Wahnsinn!

Zu sehr später Stunde erreichte ich denn endlich die Heimische Couch. Es gab selbstgemachte lecker Pizza und nachdem diese verspeist wurde, dauerte es keine Zwee Minuten bis ich eingeschlafen war.

Am Samstag Morgen hieß auf ins Lokal zum Frühstücken, da ich aber immer noch geschafft war von meiner Arbeitswoche und der gestrigen Anreise, zog ich es vor, einfach nur auf der Couch zu liegen, die Wand anstarren und nichts zu sagen. Vielleicht bin ich auch nochmal eingeschlafen. Ich weiß es nicht. Irgendwann hieß es die Autos zu besteigen und in dieses sinnlose Kaff zu fahren. Ich hoffe es ist die letzte Fahrt dorthin. Mein Autoplatz wurde mir im Lokal mitgeteilt. Ich erwischte eine richtig coole Combo. Vielen Dank für den Platz. Hat Spaß gemacht und viele liebe Grüße an euch…vom Arbeitsplatz.

In Sinnlosheim angekommen gab es natürlich wieder unnötig Ärger. “Ordner ich muss/will alles angrabbeln“ hatte nicht ganz verstanden, das es bei uns nichts zum grabbeln gibt. Und sich etwas ansehen heißt bei mir, mit den Augen und nicht mit den Händen. Also batsch boom bang. Drin! Zum Spiel kann ich nichts sagen. Ich habe es größtenteils nicht gesehen. In der 1. Halbzeit habe ich mit den Gästen aus Schalke über Soßen und Pommes palavert und in der 2. Halbzeit spuckte ich mir im sitzen, selbst einen großen See vor die Füße. Nach dem Abpfiff ging es ruhigen Schrittes zu den Autos und man fuhr heimwärts in die schönste Stadt der Welt. Im Grande Lokale angekommen zauberte die Küche wieder ordentlich. Diesmal am Grill. Leck mich am Arsch, wat fürn Grillkäse. Bombe! Nachdem der letzte Rest vom Teller geschleckt war, hieß es für mich heute schon recht früh „Servus“ sagen und ab ins Bette.

Am Sonntag schaute ich noch bei der Damenmannschaft vom ASV Niederndorf in Schwaig vorbei. Irgendwie eine richtig schnuckelige Anlage, was die Schwaiger sich hingebastelt haben. Bei den Damen platzte heute endlich im dritten Spiel der Knoten in Sachen Tore schießen. 1. Tor in der laufenden Saison und sogleich läuten die Kirchenglocken. Wenig später klingelte es zum Zweiten Male im Kasten der Schwaigerinnen. Der Gegner wurde klar dominiert bis die Ziegen von der Weide auf dem Nachbarplatz durchbrachen. Anschließend schaffte die Heimmannschaft den Anschluß und kurze Zeit später den Ausgleich. Der erste Saisonsieg war nun ernsthaft in Gefahr. Kurz vor Schluß noch einmal ein Freistoß aus aussichtsreicher Position für Niederndorf. Und was fürn Pfund. Das Ding wurde mit aller Wut im Bein unter die Latte gehämmert. Selten so ein Schuss gesehen. 2-3 Auswärtssieg!

Der Nachmittag wurde chillig mit Kuchenessen bei Omma Ruhrpott verbracht. Gegen Abend hieß es wieder für fünf Tage Adieu sagen und im Zug pennen. Gegen 1 Uhr hatte ich wieder preußischen Fussboden unter meinen Sneakern, die mich schnurrstracks zur Arbeit brachten. Es scheint sich im Obdachlosen-Milieu herumgesprochen zu haben, wo man ungestört nächtigen kann. Jedenfalls beim Decke mopsen lag schon wieder jemand da. Im Celtic Boston Trikot und mit blondierten Haaren. Nächste Woche hoffe ich denn auf ’ne ordentliche Truppe zum Pokern zu später Stunde….und dann ballern wa een…aba wohl keen uffen Heimsiech…

FREIHEIT FÜR BILLY

SCHANDE!!!

FREIHEIT FÜR BILLY

Spielfreies Wochenende!

Samstag Morgen ging es zu zweit nach Rostock.
Ab Wittstock/Dosse schöne FCH Graffitis, die bis nach Rostock immer mehr wurden bewundert.
Der Hafen, die Altstadt und die Marienkirche wurden besucht. In der Marienkirche selbst die Astronomische Uhr bestaunt und versucht zu verstehen. Das einzigste was wir gecheckt haben, das sie 2017 endet. Anschließend ging es nach Warnemünde um Ostseeluft zu schnuppern. Geparkt wurde rotzfrech am Strand, weil auch hier Parkplatzmangel herrscht. Baywatch haben wir nicht gespielt…es war einfach zu kalt. Stattdessen haben wir Muscheln umorganisiert für die heimische Badewanne. Dann hieß es kurze Zeit später ab zum Ostseestadion. Hier hieß es kurz Hände schütteln, Small-Talk, sich ein „Greif-Zu“-Spieltags-Flyer in die Hände drücken lassen (Vielen Dank) und Hungern, weil es für Vegetarier dort nichts zu essen gibt.
Zur heutigen Partie gegen den SV Darmstadt 98 lockte der FCH leider nur 7300 Zuschauern an. Wir nahmen direkt hinter dem Tor auf der Nordtribüne platz. Gespannt war ich selber wie die wiedereröffnete Süd sich macht. Und wie ich fand sehr ordentlich. Immer wieder laute Gesänge und hohe Mitmachquote. Ein Spruchband wurde gezeigt. Hub, Hub, Hubschraubereinsatz. Vom Darmstädter Anhang (50-70 Personen) war fast nichts zu hören. 2-3 Mal. Ansonsten war Fahnen schwenken angesagt. Zum Geplänkel auf dem Rasen gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Hansa drückte in der 1. sowie in der 2. Halbzeit immer mal wieder, aber was konstruktives ist nicht herausgekommen. Die Stimmung auf den Rängen passte sich der 2. Halbzeit an und so endete die Begegnung Null zu Null. Und im Gegensatz zu Früher war 5. Minuten nach dem Spiel außerhalb keine Menschenseele mehr zu sehen. Die Umgebung war wie ausgestorben. Für uns hieß es noch einen kurzen Abstecher zum Fast-Food, bevor es auch wieder heimwärts ging. Fazit des Tages. Hansa steig bloß auf! Abends ging es noch mit 3x Schalke inne Hertha-Kneipe! Prost!

Püntklich um halb drei holten mich die drei Schalker von der 1. Hilfe ab. Fünf Tage Maloche hinterlässt wohl seine Spuren. Mit richtig remmidemmi verließen wir die 030-Stadt, um uns in Ostdeutschland die Toilettenanlagen zu begutachten. Auf dem WC 2000 rutschte uns aber der Boden unter den Füßen weg und so machten wir zwangsmäßig einen Antikapitalpiss-Limbo. Nächste Mal versuchs ich es mit Hochsprung. Weiter ging die Fahrt und so verlaberte man sich die Zeit. Und zwar so lang, das ich auf die Glorreiche Idee kam durch die Fränkische Schweiz gen Kreis ERH zufahren, aber als man keine fünf Minuten später am Autobahnkreuz Nürnberg ankam, hatte ich es mir anders überlegt. Weiter paar Minuten danach trudelten wir am Zielort ein. Hier wurde ordentlich aufgetischt. Für alle Fleischfresser gabs Chilli con carne und für mich als Pflanzenfresser eine “Extrawurst“ Spinat im Blätterteig. “Sau“lecker! Nachdem hieß es nochmal runter vom Sofa und ab zum Fussball schauen in ein nahe gelegenes Etablissement, was seit der Legislaturperiode von der FDP finanziert wird. Je mehr Sterne, desto besser die Nutten… sagt man. Wen wunderts das in der Lounge die sportliche Führung des Ruhmreichen saß? Wir gesellten uns ersteinmal an die Bar, um Cocktails zu bestellen. Einige Augenblicke später entdeckte ich in der ersten Reihe den Chefsessel und fletzte mich nun drauf um das Freitag-Abendspiel zuverfolgen. Der restliche Teil verfolgte das Gekicke von der Theke aus. Als ich dann Streifenpolizist Hecking auf der Leinwand sah, fiel mir nur ein Wort ein, was ich auch zu gleich aussprach. “Bullenschwein“, was eine Sitzreihe hinter mir zu ein wenig Gelächter sorgte. Nachdem müden gekicke im Fernsehen, entschieden wir uns nun noch weiter in eine richtige Bar zuziehen. Hier machte ich aber nach dem zweiten Cocktail schlapp und schlief -mit der Nase voran- auf dem Tisch ein. 25 Stunden-Woche für alle… bei gleichen Bezügen!

Am Samstag ging es zuerst in die Beach-Bar an der Arena. Hier wurden schon die ersten bekannten Schalker Gesichter gegrüßt. Es wurde getrunken und gelacht. Pünktlich zur Stadionöffnung ging es für mich sofort zum Container, um letztmalig Anti-Fü Mützen zu verticken. Hoffen wir weiter das die Europäische Union, die USA und China noch mehr CO2 in die Luft pusten, so dass niemals wieder ein Winter vor der Tür steht und niemals jemand wieder nach Anti-Fü-Mützen für sich, seine Freunde, seines Freundes Freunde oder die Freunde im Ebay fragt.
Geschäftsidee fürn Sommer! Anti-Fü-Caps!

Pünktlich zum Erklingen der Vereinshymne erblickte die für mich, einer der schönsten Choreos die es in der Nordkurve je gegeben hat das Licht der Welt. Schalke + Nürnberg, Das ist wie Bier und Bratwurst, Das Passt einfach zusammen. Das Herzstück war eine grandiose Überziehfahne, wo sich lauter Schalker und Nürnberger in den Armen lagen. Danke an alle die da mitgewerkelt haben.

Bei herrlichem Sonnenschein und voller Hütte standen sich nun die beiden Altmeister gegenüber. Schalke machte ordentlich Dampf und der Glubb ging nach einer knappen halben Stunde vielleicht ein wenig unverdient in Führung. In der Zweiten Halbzeit brachen nach dem 2:0 alle Dämme und die Nordkurve war nun gut am ausrasten. Das 3. Tor –vielleicht ein Tor zu hoch- war natürlich das i-Tüpfelchen. Aber hey Schalker. Kopp hoch! Auf Schalke schießt ihr uns dann wieder ab. Nach dem Spiel ging es dann schnurrstracks ins Lokale Grande, wo beide Fanszenen sich vermischten und einen tollen Tag ausklingen ließen. Emotional wurde es noch einmal als der Brief von unserem Bruder Billy vorgelesen wurde. Halte durch!

Sonntag wieder ordentlich gegammelt und mit dem Zug zurück direkt auf den Bürofussboden.
Spielfreies Wochenende ist und so könnte man ma wieder…..

Liebe Grüße an den Container Chef S04….Danke!!!
Liebe Grüße an die komplette Bagage!!!

Wieder einmal war ich der Meinung, das vier Tage Arbeit ausreichend seien, um sich ein schönes Wochenende zu verdient zu haben. So ging es also Donnerstag schon wieder auf Reisen. Nachdem man im Außenobjekt sich pünktlich abkapseln konnte, ging es zu nächst ins Sockenfachgeschäft, um sich Socken zu kaufen. Wer kennt es nicht?…Wie von Zauberhand bekommen alle Socken zur gleichen Zeit Löcher. Anschließend zum Bahnhof gehetzt und sich ins McDonalds gehockt. Hier wurde ich wieder Zeuge, wie Assi die 030-Stadt doch wieder ist. Eine Frau ist laut eigener Aussage, quer durch die ganze Stadt gefahren, um hier ihre Coupons einzulösen und –selbstverständlich- auch neue zubekommen. Als der dummdreinschauende Mitarbeiter meinte, das diese Gutscheine schon abgelaufen seien und er im Moment auch keine Neuen auf Lager hatte, rumorte es schon bei Kundin Moppel. Erst moserte sie, wobei sie sogleich merkte, das sie so nicht weiter kommt. Dann wurde ihre Stimme etwas lauter und lauter und lauter. Bis Kundin Moppel explodierte und wie wild mit ihrer kleinen Damenhandtasche auf der Bestelltheke einschlug. Da der Mitarbeiter anscheinend keine Schulung mit extrem ausgehungerter moppeliger Kundschaft hatte, stand er einfach nur stumm da. Kundin Moppel verließ unter lautstarken Protest wie Assi McDonalds doch sei den Laden. Ich tunkte nochmal meine Pommes in die Süß-Sauer Sauce und dachte nur ganz großes Kino. Herrlich!

Die Zugfahrt war wieder nur langweilig. Außer mit der Schaffnerin hatte ich zu Anfangs einen kleinen Disput. Es ist jetzt nicht mehr gestattet vor der 1. Klasse an der Ausgangstüre zu telefonieren. Als erstes scherte ich mich einen Scheiß, was Madame mir erzählen wollte, aber als Madame dann beim zweiten Mal mir doch sehr energisch auf die Schulter tippte und pampig wurde, habe ich ihr gezeigt, wie pampig Berliner werden können.

Am Zielbahnhof dann aus dem Zug ins Auto umgestiegen, was mich direkt ins Bettchen fuhr. Licht aus!
Freitag früh habe ich mich dann aufgerafft, um bei schönstem Wetter in Herzogenaurach mal die Sportplätze unter die Lupe zu nehmen. Sehr schöne Anlagen. Gefreut hat mich, dass alle Anlagen frei zugänglich waren. In Berlin ist es meist nicht der Fall. Die für mich schönste Sportstätte hatte die Turnerschaft von 1861. Um auf Spielfeld zu gelangen muss man einen kleinen Holztunnel durchlaufen. Der Geruch war einfach super. Zum Erstaunen musste ich aber dann feststellen, das die Turnerschaft gar keine Fussball-Abteilung hatte. Ohh Schreck…Leichtathletik!

Zum Nachmittag ging es denn ins “Grande Lokale“ um wenig später nach Augsburg zu starten. Was soll ich groß erzählen? Es war einfach geil. Natürlich nicht Augsburg. Wir!!! Wir haben denen gezeigt, was Fankultur ist. Vor dem Spiel gesungen. Während dem Spiel Gesanglich ein reines Feuerwerk abgebrannt. Der ganze Auswärtsblock hat gezeigt, zu was die Nordkurve in der Lage ist. Und ganz nebenbei hat der FCN auch noch clever gespielt und verdient drei Punkte mitgenommen. Abstiegssorgen Ade! Gemütliche Heimfahrt mit den Bussen und Nürnberg gegen ca. 1:30 Uhr erreicht. Dann umstieg ins Auto, was mich direkt wieder ins Bettchen fuhr. Licht aus!

Piep Piep, Piep Piep Licht an! 5:30 Uhr ab nach Schalke! Zu Zweit! Richtiges Nasskaltes Wetter. Zu erst wurde die Glückauf-Kampfbahn angefahren, bevor es ins Schalke Hauptquartier ging. Schöne all die lieben Gesichter wieder zu sehen. Die nächsten Stunden wurden gut verquatscht und anschließend ging es mit etwas Pyrotechnik zum Stadion. Sportlich wie gesanglich waren die Königsblauen klar besser in der 1. Halbzeit, was sich in der 2. Halbzeit kurze Zeit ausglich mit dem Anschlusstor. Zum Ende hatten aber die Guten wieder die Gesangshoheit im Stadion. DERBYSIEGER! Im Anschluss ging es wieder zurück in den Club75, wobei man den Abend bei netten Gesprächen und Getränken ausklingen ließ, bevor es wieder hieß Danke für alles und Auf Wiedersehen zu sagen….bis in Sechs Tagen!!! Auf der Rückfahrt wurde noch das Spiel “Wer zu erst einschläft“ zwischen Fahrerin und Beifahrer gespielt. Ich habe verloren. Ich glaube gegen 0 Uhr wurde das Auto am “Heimathafen“ geparkt und dann hieß es wieder “Klick“ Licht aus! Geträumt wurde vom Derbysieg. Der Sonntag wurde gekonnt vergammelt und zum Abend hieß es wieder Sachen packen um nach Berlin zu fahren. Am frühen Morgen erreichte ich mein Arbeitsplatz. Diesmal wartete der häßliche Montag nicht alleine. Sein Bekannter, der häßliche Winter war auch wieder da. Verdammte Scheiße…. Ey Gott wassen los? Machma Frühling!

Gute Besserung Pumpe

Freiheit für Billy

Juten Tach

Eine wieder mal total turbulente Arbeitswoche neigte sich nur langsam dem Ende entgegen. Aber dann…
Mit zwölfminütiger Verspätung entließ mich der Freitag und es hieß “Adieu 030-Stadt“. Im Zug dann richtig geil gelümmelt. Nen Vierer-Platz ganz für mich alleine. Und es kam noch besser!!! In Form einer Nachricht direkt auf mein Handy. „Die Kündigung ist abgelehnt worden!“ Geil! Die ganze Zeit warst du wie das Kaninchen vor der berühmten Schlange. Und was machst du? Du hoppelst friedlich vor der Keim-Giftschlange und beißt ihr im richtigen Moment den Kopp ab. Suspendierung bei vollem Gehalt auf unbestimmte Zeit. Klasse! Andere spielen Glücksspirale. Ansonsten verlief auch diese Fahrt wieder unspektakulär. Wo bitte sind all’ die Verückten, Irren und ungebildeten Menschen, die mich unterhalten sollen? Fährt denn kein einzigster Assi mehr mittem Zug um in einer anderen Stadt ein auf dicke Hose zu machen und um seine Hartz IV Kohle zu verkloppen? In Erlangen bin ich dann umgestiegen von einem CO2-Schadstoffneutralen Atom-Zug in ein CO2 weniger neutralen Auto. Nun mehr zu Zweit ging es zum großen Mampfen. Dachte ich! Aber ich machte schon bei der Vorspeise halbwegs schlapp, um beim Hauptgang komplett zu versagen. Und das lag jetzt wirklich nicht vor der Angst des neuen Futtermais-Skandal. Nee nee. Die Landwirtschaftsministerin beteuert mal wieder es besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Langsam wirds langweilig. Höchste Zeit für krankheitserregende Stoffe in Nahrungsmitteln!!! Vielleicht muss man Frau Aigner mal untersuchen und feststellen, das die Kühlkette bei ihr unterbrochen worden ist. Zurück zum Thema oder zum Teller. Der war einfach zu groß. Der Burger größer wie mein Kopf und mit den Pommes hättest du kleine Kinder erschlagen können. Ich weiß jedenfalls wieder, warum die Deutschen mittlerweile das fetteste Volk Europas sind. Die Dümmsten waren sie ja schon immer!!! Danach gings heimwärts.

Der nächste Tag. Die Sonne lacht und nicht nur sie. Ick ooch. Ging es doch heute mal gechillt mit Bus & Bahn zum Glubb. Vorher noch eine richtig lecker Pizza reingezogen und anschließend im Schlendergang zum Max-Morlock-Stadion gelaufen. Der heutige Gast ist in einem Atemzug mit Hoffenheim, Wolfsburg, Lev, Mainz, Augsburg und Fü zu nennen. Hier eine kleine Kurzinfo zu Stadt und Verein: Freiburg eine verkackte Stadt mit lauter Gutmenschen. Der berühmteste Sohn ist Trainer Finke gewesen. Er hatte in den ’90iger Jahren viele Fussballflüchlinge aus Georgien in den Breisgau geholt. Ihm zu Ehren hat man wenig später den Dom errichtet, der komplett aus Nierenstein gebaut ist. Zusammengefasst… Die Stadt ist Sinnlos.

Die Nordkurve Stimmungstechnisch heute mit vielen ’ups and downs’. Unschön & Komisch!
Nicht mehr komisch war allerdings die Leistung des Schiedsrichters in Hälfte Zwei. Der DFB ließ wieder einmal mehr erkennen, das er den Ruhmreichen nicht in der Ersten Liga haben will. Scheiß DFB!

Nach dem Spiel ging es wieder geschlossen ins Lokale Grande. Danke fürs mitnehmen mit dem Auto. Im Hauptquartier der Besseren Menschen war heute elektronischer Tanzabend. Die Mukke war jetzt nicht wirklich meine Richtung, aber ich bin ja tolerant wa. Der Abend war aber trotzdem schön. Viele nette Gespräche geführt und getrunken für den guten Zweck. Wodka Ice Bonbon lecker lecker. Das hat genau mein Geschmack getroffen. Und wahrscheinlich nicht nur meinen. Die Flaschen waren ziemlich schnell leer. Viel zu schnell ging auch der Abend zu Ende und so hieß es wieder Abschied nehmen. Der Sonntag wurde gemütlich zu Zweit verbracht. Könnte ich mir immer so vorstellen. Außer die Scheiß Heimfahrt. Die kann gerne entfallen. Statt einem ICE schob die Bahn heute einen IC aufs Gleis. Dafür alles 1. Klasse-Waggons. Aber! Wo 1.Klasse drauf steht muss nicht 1.Klasse drin sein. Toiletten defekt, Klimaanlage in einigen Waggons ausgefallen und die Snack-Bar war über den Fussboden ausgebreitet. Ich hoffte noch insgeheim auf die tschechische Polka-Truppe. Wurde aber enttäuscht. Am frühen Montag Morgen hatte ich dann wieder originalen 030-Beton mit Schlaglöchern unter meinen Füßen. Der erste Weg führte mich gleich zum Arbeitsplatz, wo ich mich gegen Dreiviertel Zwei niederließ um zu schlafen. Für 2000€ Soziales Grundeinkommen!!! Wer das bezahlt? Mir doch egal!

Lasst endlich unseren Billy Frei!!! Ihr Penner

Die ganze Woche wurde sich gefreut auf die nicht offizielle Anreise per Schiff. Donnerstag dann die Nachricht, das die Schifffahrt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt. Also aus der Reisetasche die Schwimmflügel wieder ausgepackt. Freitag Mittag direkt vom Arbeitsplatz vom lieben Kollegen zum Zug gebracht. Anschließend im Zug einen Geistesblitz gehabt. Ich habe ja schon von Zahnbürste bis Socken über Schuhe schon alles mal vergessen. Aber die Eintrittskarte? Nee dat gloob ick eenfach nich! 2 x das Portemonnaie durchsucht und tatsächlich nichts gefunden. Nun wurden alle dunklen Kanäle kontaktiert und kurz vor einem Herzinfarkt mit gleichzeitigem Blinddarmdurchbruch, konnte erfolgreich Meldung gemacht werden. 030 war also wieder im Spiel. Danke an alle für eure Bemühungen!

In Erlangen dann aus dem Zug gepurzelt ***meine Augen strahlten*** und mit dem Auto abgeholt worden. Nun mehr zu Zweit direkt das Grande Lokale angesteuert um Spenden abzugeben. Kurzes Quatschen, kurzes Trinken, ein paar Hände schütteln. Rundum ein kurzer Auftritt. Anschließend ging es nach “Hause“. Am nächsten Tag hieß es am Bahnhof sein. Der Zug fuhr pünktlich mit knapp 600 friedlichen Fussballfans ab. Die Zeit vertrieb ich mir hier und da mal und kurz vor Schluß schlief ich –Rabauke- doch tatsächlich ein. In Frankfurt angekommen durften wir uns nun im Polizeikessel weiterbewegen. Kurz vorm Stadion hieß es dann von unserer Seite ca. einer Stunde Mittagspause und stillstand. Gegenseitiges begaffen von Staatsmacht und friedlichen Bürgern. Es wurden dann unserseits Forderungen gestellt: Helme und Knüppel weg, Schönes Wetter und Freibier für alle! Natürlich wurde von den Gangstern alles abgelehnt. Kurze Zeit später ging der Trupp der FCN-Ritter weiter um am Stadioneingang, die psychologische Kriegsführung anzugehen. Dazu wurden drei Mutige aus unserer Mitte auserkoren, freundlich dem Widersacher auf der anderen Seite „Hallo“ zusagen und ihnen mitzuteilen das wir in friedlicher Absicht gekommen sind. Das Friedensangebot wurde in arroganter Art & Weise abgelehnt. Auch das Zweite Friedensangebot, das in dunkler Kammer auf höherer Ebene statt fand wurde abgelehnt. Und nun schickte die bösartige Allianz von Eintracht Frankfurt und Hessens Regime ihre Schergen aufs Schlachtfeld. Dieser Plan war von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der Machtapparat ahnte wohl nicht, das die komplette Nordkurve sich solidarisieren würde. Der Präzedenzfall “Zaunfahnenverbot“ wurde also nicht kommentarlos hingenommen. Gut so! Ansonsten hätten wir in Zukunft wohl jede Woche solche Verbote. Danke an alle, die sich gegen dieses Scheiß System aufgelehnt haben. Gewalt ist keine Lösung? Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird dafür aber jedes Jahr zu Recht gefeiert.
Der Prodest kam auch bei der Mannschaft an und so bedankten sich nach Abpfiff Chandler und Mak beim treuem FCN-Anhang. Anschließend ging es mit dem Feind, der von unseren Steuergeldern bezahlt wird im Polizeikessel wieder durch den Wald. Auch hier kam es wieder zu hinterhältigen fiesen Übergriffen der Staatsmacht. Am Bahnhof angekommen gab es noch es noch ein wenig Stand-Up-Comedy vom heutigen Comedian „Polizeimann Doof“ Wahnsinnige Aussagen wie „Heute ist einiges durcheinandergekommen, wir hoffen, dass jetzt alle gesund nach Hause kommen“ und “Vielen Dank an die Fans des 1. FC Nürnberg für eure Fairness“
Mit dreiviertelstündiger Verspätung ging es dann endlich Heimwärts. Am späten Abend im Grande Lokale angekommen und kurze Zeit später von der Autobesatzug Schalke 04-Berlin mit eingesammelt worden. Die Fahrt verlief friedlich, weil keine Polizei mit anwesend war. Polizei nehmen wir zu Auswärtsspielen nicht mehr mit. Die machen nur Ärger.

PS: Wundern tue ich mich über Eintracht Frankfurt. In Muc noch zu Recht meckern, was man mit ihren Fans veranstaltet und ein paar Wochen später noch eine Schippe drauflegen um ein eigenes Saubermann-Image zukrieren.

Auf seine Freiheit verzichten, heißt auf seine Menschenwürde, Menschenrechte, selbst auf seine Pflichten verzichten.
Jean Jacques Rousseau

Donnerstag runter und Sonntag wieder hoch.
Unbeschreiblich schöne Stunden verbracht. Danke
Obwohl ich doch stets unterwegs und auf gut deutsch total im Arsch bin, wenn ich wieder nach “Hause“ komme, fühle ich mich trotzdem wie ein Gefangener in den eigenen vier Wänden. Jetzt heißt es wieder warten auf Tag X.

Habe die totale Schreibblockade.

Max-Morlock-Stadion….jetzt!

Am Freitag ging es pünktlich zum Bahnhof ohne Stress dafür aber mit Schuhe. Vielen Dank geht an den Kollegen, der mich zum Bahnhof fuhr, sowie ein fettes Danke auch an den Schalker, der einen 1A Begleitservice zum Bahnsteig leistete und mir Allet jute wünschte.
Die Anreise verlief ereignislos. Die verbotene Stadt betrat ich mit ca. 30 Minuten Verspätung und machte mich im Pulk ekelhafter Gestalten auf dem Weg zum Westfalenstadion. Die Kartenübergabe hat wieder hervorragend geklappt. Vielen Dank
Für mich hieß es nun aber noch bis kurz vor Anpfiff draußen warten und schauen ob da noch was kommt. Außer blödes glotzen kam da nichts.
Zum Spiel selber muss ich auch nicht viele Worte verlieren. Im Gegensatz zur Vorwoche ging meine Leistungskurve stark nach oben. Beim Glubb blieb sie einfach unten. Ok mich hatte auch keiner verpfiffen und will das ich absteige. Scheiß DFB. Stimmung war soweit ich das beurteilen kann wie immer in Doofmund. Da ich nun ganz außen stand, war es mir kaum möglich zu verstehen, was nun angestimmt wurde und so konnte ich meist erst immer versetzt mit einstimmen. Ab und zu ging aber auch ein Lippen ablesen vom Vorsänger!

Nach dem Spiel ging es mit den Brüdern aus Schalke zurück nach GE. Am Hbf wurde es denn nochmal unverständlich hitzig. Dank hier der Doofmunder Polizei. Wenn eine Bahn voll ist, dann ist sie voll. Knüppel schwingend auf Leute einschlagen, die eingequetscht im Waggon stehen macht auch nicht mehr Platz. Was wäre passiert, wenn aus Panik auf der Rückseite die Menschen aufs Gleis gefallen wären und ein einfahrender Zug diese mitgenommen hätte? Gott sei Dank ist nichts passiert. Aber die Polizei hätte ja nichts falsch gemacht und den Fehler bei den asozialen Tieren von Fussballfans gesucht.

Die Frage, die sich mir hier stellt ist folgende…

Wieviel Geld muss man bekommen um seine Seele zu verkaufen um beim Teufel seine Schulden abzuzahlen? 1312!

Also mit etwas Verspätung in den Räumlichkeiten angekommen und dann gemütlich den Tag ausklingen lassen. Sehr schön mit anzusehen, als die Sek. SV mit warmen Lichtern und Schriftzug die Straße langsam runterkam. Immer mit dabei und niemals klein zu kriegen!
Anschließend ging es nun zum kurzen offiziellen Teil. Schöne kurze Reden und ebenso schöne Geschenke wurden übergeben.
Schwuppsdiwups war es schon fünf Uhr Morgens. Tut Tut! Busse da. Und so wurde sich einfach reingesetzt und weiter gequatscht und getrunken. Hierbei zeigte sich wieder einmal die Nürnberger Gastgruppe gewohnt stark an der Flasche. Die Fahrt verlief also leicht feuchtfröhlich. In der Stadt wo Urmel und Jim Knopf zu Hause sind dann gegen 14 Uhr angekommen-glaube ich. Die Restlichen bekannten blau-weißen Brüder herzlichst begrüßt und ab ins Möbelgeschäft schlawiniert. Stimmung war ordentlich auf Schalker Seite. Auf Heimseite war sie typisch Augsburg. Fahnen kreativ kopiert! Eine Zaunfahne wurde den Schalkern jedenfalls geschenkt und da man nicht wirklich gefallen daran gefunden hatte, hängte man sie einfach umgedreht an den Zaun.

Der Rest auf dem Spielfeld ist schnell erzählt. Anpfiff, Abpfiff, Wiederanpfiff, Schlußpfiff. Null zu Null irgendwie dünnpfiff! Danach hieß es Abschied nehmen. Vielen Dank für alles sagen und Abfahrt mit den Berliner Schalkern. Erstes Auswärtsspiel im Jahr 2013 und zu 100% angetreten. Jawoll so muss das sein! Weiter so!!! Level halten!!! Es wurde noch ein kurzer Abstecher zum McDoof gemacht, um eine warme Mahlzeit einzunehmen, aber der große Lachanfall ließ uns das Essen vergessen, weil… für meine Kinder nur das Beste. Da darf es dann auch mal aus der Dose sein. Auf der Rückfahrt machte ich dann doch öfters die Augen zu als mir lieb war. Die Letzten 48 Stunden waren wohl doch etwas zuviel für meine Wenigkeit. Ein großer Dank geht hier an den Fahrer. Augsburg – 030-Stadt nonstop. Mein Herz blutete kurz als die Autobahnabfahrten zu Nürnberg kamen. Irgendwann völlig schlaftrunkend kam ich dann an der Haustüre bei mir wieder an. Geile Tour! Nächste Mal bitte nur noch Tore für uns!

Danke für alles Schalke und der FCN