Archiv für April 2015

Freitach Abendspiel. Arbeit rechtzeitig vaalassen. Ab in Bus. Außem Bus. Inne S-Bahn. Auße S-Bahn. Mega Spiel jesehn. Gähn!Schiedsrichter. Masochist. Zwee Minuten Nachspielzeit inna 1. Hälfte. Für watten? Nordkurve trotzdem supa druff. Wenigstens eener is erstklassisch wa. Polizei Sinnlos. Keen Jegner da. Noch vier Spiele. Kann ick die Saison bei der DFL storniern lassen? Man sieht sich uffen Jeburtstach nächste Woche.

Heute is geilet Wetta und ick machet kurz.

Nach Hamburg hab ick meenen Busfahra nich in Stich jelassen und bin mit ihm jemeinsam jefahrn. Dat Rasen-Team ist jeflogen und war nicht wirklich bessa druff. Dat Jegentor kurz vor Schluß is natürlich absolute Schite und ick freu ma, wenn die Saison beendet is. Sportlich wa dit dieses Jahr nun wirklich nüscht.

Samstach wa ick dann bei Hertha jegen Köln. Ooch total lahmed Spiel. Hab ick jar keen Bock irgenwat zu berichten. Den Abend dann trotzdem jemütlich inna Cocktail-Bar ausklingen lassen.

Sonntach bin ick dann nach Jena jezuppelt. Noch nie so viele häßliche Menschen uff een Haufen jesehn. Komm wahscheinlich jar nicht raus aussem Tal.

Fazit vom Wochenende: Ejal wo du ooch bist…Jut-Menschen…St.Pippi, Berlin-Kreuzberg und Jena… übaall. Nervt. Wir leben in wahnsinnisch spannden Zeiten. Jetzt kommt ooch noch der Sommer und dann dürfen wa uns wieda üba Zecken unterhalten. Gääähn!

Amberg : Hof Drei : Null

Da ich die Menschen auf der Tribüne beim Sprechen nicht wirklich verstanden habe, habe ich ein wenig frische Luft geschnappt und vor mich hin gemoppert.

Neustrelitz gegen N ordhausen

Am Samstag Morgen frühzeitig ne Simse aus dem Bett vier Bahnhöfe weiter gesendet und schwupps machten sich nun mehr drei gutausehende Menschen mit reichlich Proviant auf dem Weg nach Neustrelitz. Da meine Wenigkeit den Landstrich zwischen 030-Stadt und Zielbahnhof bestens kennt, wurde die Zeit mit vielen kleinen Anekdoten überbrückt. Unter Anderen, wo man sich nach Abzug der Sowjets 1990 als Otto Normalverbraucher seine eigenen Atomsprengköpfe für den Hobbykeller sichern konnte. In Neustrelitz angekommen machte man sich schnurrstracks auf dem Weg zum örtlichen Fanprojekt. Nach einer Besichtigung der ca. 280qm Räumlichkeiten (Vorbereitungsraum für Choreos, Billardraum, Bar und Chill-Out-Area, dafür aber keine Sauna) ging es mit kurzer Stippvisite der Stadt direkt ins Parkstadion. Das Parkstadion ist für 7000 Zuschauer ausgelegt. Inbegriffen auch die VIP-Hansels die im abgesperrten Bereich in der Haupttribüne anzutreffen sind. Unten am Eingang nahm man mir nen Euro für das Spieltagsheft ab, nachdem ich es in 5-Finger-Ostrabatt-Manier schon einfach eingesteckt hatte. Für Zwei Euro die Boulette kann man nicht meckern und sollte der Stadionwurst vorgezogen werden. Wer spekulierte das es an der Getränkebude heute echten Korn aus der Gastmannschaft-Stadt gab hatte sich ordentlich geschnitten. Den hatten die Nordhäuser wohl schon selber gekippert und gingen sportlich mit Vier zu Null unter. Außerhalb des Stadions sah man einige Stadionverbotler im Gestrüpp das Spiel verfolgen. Lächerlich ein Hausverbot auf Lebenszeit zu bekommen, wenn man leicht angetütert über die Tartanbahn läuft. Leicht angetütert schien auch ein gewisser Sportsfreund aus dem Köpenicker Wald gewesen zu sein. Nach einer kurzen und sehr klaren Ansage suchte er dann doch das Weite. Ein wirklicher Vollidiot! Nach dem Spiel ging es noch einmal zu einem Umtrunk zurück ins Fanprojekt, wobei man sich sehr nett unterhalten hat. Mit der Bimmelbahn ging es wieder nach Berlin und man ließ den Abend in einer Cocktail-Bar ausklingen. Schön wars!

Beste Grüße gehen an FCN-Hamburg, Hansa und Schalke

Weite Wege? Kein Problem! Nulldreinull bleibt unbequem!