Püntklich um halb drei holten mich die drei Schalker von der 1. Hilfe ab. Fünf Tage Maloche hinterlässt wohl seine Spuren. Mit richtig remmidemmi verließen wir die 030-Stadt, um uns in Ostdeutschland die Toilettenanlagen zu begutachten. Auf dem WC 2000 rutschte uns aber der Boden unter den Füßen weg und so machten wir zwangsmäßig einen Antikapitalpiss-Limbo. Nächste Mal versuchs ich es mit Hochsprung. Weiter ging die Fahrt und so verlaberte man sich die Zeit. Und zwar so lang, das ich auf die Glorreiche Idee kam durch die Fränkische Schweiz gen Kreis ERH zufahren, aber als man keine fünf Minuten später am Autobahnkreuz Nürnberg ankam, hatte ich es mir anders überlegt. Weiter paar Minuten danach trudelten wir am Zielort ein. Hier wurde ordentlich aufgetischt. Für alle Fleischfresser gabs Chilli con carne und für mich als Pflanzenfresser eine “Extrawurst“ Spinat im Blätterteig. “Sau“lecker! Nachdem hieß es nochmal runter vom Sofa und ab zum Fussball schauen in ein nahe gelegenes Etablissement, was seit der Legislaturperiode von der FDP finanziert wird. Je mehr Sterne, desto besser die Nutten… sagt man. Wen wunderts das in der Lounge die sportliche Führung des Ruhmreichen saß? Wir gesellten uns ersteinmal an die Bar, um Cocktails zu bestellen. Einige Augenblicke später entdeckte ich in der ersten Reihe den Chefsessel und fletzte mich nun drauf um das Freitag-Abendspiel zuverfolgen. Der restliche Teil verfolgte das Gekicke von der Theke aus. Als ich dann Streifenpolizist Hecking auf der Leinwand sah, fiel mir nur ein Wort ein, was ich auch zu gleich aussprach. “Bullenschwein“, was eine Sitzreihe hinter mir zu ein wenig Gelächter sorgte. Nachdem müden gekicke im Fernsehen, entschieden wir uns nun noch weiter in eine richtige Bar zuziehen. Hier machte ich aber nach dem zweiten Cocktail schlapp und schlief -mit der Nase voran- auf dem Tisch ein. 25 Stunden-Woche für alle… bei gleichen Bezügen!

Am Samstag ging es zuerst in die Beach-Bar an der Arena. Hier wurden schon die ersten bekannten Schalker Gesichter gegrüßt. Es wurde getrunken und gelacht. Pünktlich zur Stadionöffnung ging es für mich sofort zum Container, um letztmalig Anti-Fü Mützen zu verticken. Hoffen wir weiter das die Europäische Union, die USA und China noch mehr CO2 in die Luft pusten, so dass niemals wieder ein Winter vor der Tür steht und niemals jemand wieder nach Anti-Fü-Mützen für sich, seine Freunde, seines Freundes Freunde oder die Freunde im Ebay fragt.
Geschäftsidee fürn Sommer! Anti-Fü-Caps!

Pünktlich zum Erklingen der Vereinshymne erblickte die für mich, einer der schönsten Choreos die es in der Nordkurve je gegeben hat das Licht der Welt. Schalke + Nürnberg, Das ist wie Bier und Bratwurst, Das Passt einfach zusammen. Das Herzstück war eine grandiose Überziehfahne, wo sich lauter Schalker und Nürnberger in den Armen lagen. Danke an alle die da mitgewerkelt haben.

Bei herrlichem Sonnenschein und voller Hütte standen sich nun die beiden Altmeister gegenüber. Schalke machte ordentlich Dampf und der Glubb ging nach einer knappen halben Stunde vielleicht ein wenig unverdient in Führung. In der Zweiten Halbzeit brachen nach dem 2:0 alle Dämme und die Nordkurve war nun gut am ausrasten. Das 3. Tor –vielleicht ein Tor zu hoch- war natürlich das i-Tüpfelchen. Aber hey Schalker. Kopp hoch! Auf Schalke schießt ihr uns dann wieder ab. Nach dem Spiel ging es dann schnurrstracks ins Lokale Grande, wo beide Fanszenen sich vermischten und einen tollen Tag ausklingen ließen. Emotional wurde es noch einmal als der Brief von unserem Bruder Billy vorgelesen wurde. Halte durch!

Sonntag wieder ordentlich gegammelt und mit dem Zug zurück direkt auf den Bürofussboden.
Spielfreies Wochenende ist und so könnte man ma wieder…..

Liebe Grüße an den Container Chef S04….Danke!!!
Liebe Grüße an die komplette Bagage!!!