Archiv für März 2013

Spielfreies Wochenende!

Samstag Morgen ging es zu zweit nach Rostock.
Ab Wittstock/Dosse schöne FCH Graffitis, die bis nach Rostock immer mehr wurden bewundert.
Der Hafen, die Altstadt und die Marienkirche wurden besucht. In der Marienkirche selbst die Astronomische Uhr bestaunt und versucht zu verstehen. Das einzigste was wir gecheckt haben, das sie 2017 endet. Anschließend ging es nach Warnemünde um Ostseeluft zu schnuppern. Geparkt wurde rotzfrech am Strand, weil auch hier Parkplatzmangel herrscht. Baywatch haben wir nicht gespielt…es war einfach zu kalt. Stattdessen haben wir Muscheln umorganisiert für die heimische Badewanne. Dann hieß es kurze Zeit später ab zum Ostseestadion. Hier hieß es kurz Hände schütteln, Small-Talk, sich ein „Greif-Zu“-Spieltags-Flyer in die Hände drücken lassen (Vielen Dank) und Hungern, weil es für Vegetarier dort nichts zu essen gibt.
Zur heutigen Partie gegen den SV Darmstadt 98 lockte der FCH leider nur 7300 Zuschauern an. Wir nahmen direkt hinter dem Tor auf der Nordtribüne platz. Gespannt war ich selber wie die wiedereröffnete Süd sich macht. Und wie ich fand sehr ordentlich. Immer wieder laute Gesänge und hohe Mitmachquote. Ein Spruchband wurde gezeigt. Hub, Hub, Hubschraubereinsatz. Vom Darmstädter Anhang (50-70 Personen) war fast nichts zu hören. 2-3 Mal. Ansonsten war Fahnen schwenken angesagt. Zum Geplänkel auf dem Rasen gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Hansa drückte in der 1. sowie in der 2. Halbzeit immer mal wieder, aber was konstruktives ist nicht herausgekommen. Die Stimmung auf den Rängen passte sich der 2. Halbzeit an und so endete die Begegnung Null zu Null. Und im Gegensatz zu Früher war 5. Minuten nach dem Spiel außerhalb keine Menschenseele mehr zu sehen. Die Umgebung war wie ausgestorben. Für uns hieß es noch einen kurzen Abstecher zum Fast-Food, bevor es auch wieder heimwärts ging. Fazit des Tages. Hansa steig bloß auf! Abends ging es noch mit 3x Schalke inne Hertha-Kneipe! Prost!

Püntklich um halb drei holten mich die drei Schalker von der 1. Hilfe ab. Fünf Tage Maloche hinterlässt wohl seine Spuren. Mit richtig remmidemmi verließen wir die 030-Stadt, um uns in Ostdeutschland die Toilettenanlagen zu begutachten. Auf dem WC 2000 rutschte uns aber der Boden unter den Füßen weg und so machten wir zwangsmäßig einen Antikapitalpiss-Limbo. Nächste Mal versuchs ich es mit Hochsprung. Weiter ging die Fahrt und so verlaberte man sich die Zeit. Und zwar so lang, das ich auf die Glorreiche Idee kam durch die Fränkische Schweiz gen Kreis ERH zufahren, aber als man keine fünf Minuten später am Autobahnkreuz Nürnberg ankam, hatte ich es mir anders überlegt. Weiter paar Minuten danach trudelten wir am Zielort ein. Hier wurde ordentlich aufgetischt. Für alle Fleischfresser gabs Chilli con carne und für mich als Pflanzenfresser eine “Extrawurst“ Spinat im Blätterteig. “Sau“lecker! Nachdem hieß es nochmal runter vom Sofa und ab zum Fussball schauen in ein nahe gelegenes Etablissement, was seit der Legislaturperiode von der FDP finanziert wird. Je mehr Sterne, desto besser die Nutten… sagt man. Wen wunderts das in der Lounge die sportliche Führung des Ruhmreichen saß? Wir gesellten uns ersteinmal an die Bar, um Cocktails zu bestellen. Einige Augenblicke später entdeckte ich in der ersten Reihe den Chefsessel und fletzte mich nun drauf um das Freitag-Abendspiel zuverfolgen. Der restliche Teil verfolgte das Gekicke von der Theke aus. Als ich dann Streifenpolizist Hecking auf der Leinwand sah, fiel mir nur ein Wort ein, was ich auch zu gleich aussprach. “Bullenschwein“, was eine Sitzreihe hinter mir zu ein wenig Gelächter sorgte. Nachdem müden gekicke im Fernsehen, entschieden wir uns nun noch weiter in eine richtige Bar zuziehen. Hier machte ich aber nach dem zweiten Cocktail schlapp und schlief -mit der Nase voran- auf dem Tisch ein. 25 Stunden-Woche für alle… bei gleichen Bezügen!

Am Samstag ging es zuerst in die Beach-Bar an der Arena. Hier wurden schon die ersten bekannten Schalker Gesichter gegrüßt. Es wurde getrunken und gelacht. Pünktlich zur Stadionöffnung ging es für mich sofort zum Container, um letztmalig Anti-Fü Mützen zu verticken. Hoffen wir weiter das die Europäische Union, die USA und China noch mehr CO2 in die Luft pusten, so dass niemals wieder ein Winter vor der Tür steht und niemals jemand wieder nach Anti-Fü-Mützen für sich, seine Freunde, seines Freundes Freunde oder die Freunde im Ebay fragt.
Geschäftsidee fürn Sommer! Anti-Fü-Caps!

Pünktlich zum Erklingen der Vereinshymne erblickte die für mich, einer der schönsten Choreos die es in der Nordkurve je gegeben hat das Licht der Welt. Schalke + Nürnberg, Das ist wie Bier und Bratwurst, Das Passt einfach zusammen. Das Herzstück war eine grandiose Überziehfahne, wo sich lauter Schalker und Nürnberger in den Armen lagen. Danke an alle die da mitgewerkelt haben.

Bei herrlichem Sonnenschein und voller Hütte standen sich nun die beiden Altmeister gegenüber. Schalke machte ordentlich Dampf und der Glubb ging nach einer knappen halben Stunde vielleicht ein wenig unverdient in Führung. In der Zweiten Halbzeit brachen nach dem 2:0 alle Dämme und die Nordkurve war nun gut am ausrasten. Das 3. Tor –vielleicht ein Tor zu hoch- war natürlich das i-Tüpfelchen. Aber hey Schalker. Kopp hoch! Auf Schalke schießt ihr uns dann wieder ab. Nach dem Spiel ging es dann schnurrstracks ins Lokale Grande, wo beide Fanszenen sich vermischten und einen tollen Tag ausklingen ließen. Emotional wurde es noch einmal als der Brief von unserem Bruder Billy vorgelesen wurde. Halte durch!

Sonntag wieder ordentlich gegammelt und mit dem Zug zurück direkt auf den Bürofussboden.
Spielfreies Wochenende ist und so könnte man ma wieder…..

Liebe Grüße an den Container Chef S04….Danke!!!
Liebe Grüße an die komplette Bagage!!!

Wieder einmal war ich der Meinung, das vier Tage Arbeit ausreichend seien, um sich ein schönes Wochenende zu verdient zu haben. So ging es also Donnerstag schon wieder auf Reisen. Nachdem man im Außenobjekt sich pünktlich abkapseln konnte, ging es zu nächst ins Sockenfachgeschäft, um sich Socken zu kaufen. Wer kennt es nicht?…Wie von Zauberhand bekommen alle Socken zur gleichen Zeit Löcher. Anschließend zum Bahnhof gehetzt und sich ins McDonalds gehockt. Hier wurde ich wieder Zeuge, wie Assi die 030-Stadt doch wieder ist. Eine Frau ist laut eigener Aussage, quer durch die ganze Stadt gefahren, um hier ihre Coupons einzulösen und –selbstverständlich- auch neue zubekommen. Als der dummdreinschauende Mitarbeiter meinte, das diese Gutscheine schon abgelaufen seien und er im Moment auch keine Neuen auf Lager hatte, rumorte es schon bei Kundin Moppel. Erst moserte sie, wobei sie sogleich merkte, das sie so nicht weiter kommt. Dann wurde ihre Stimme etwas lauter und lauter und lauter. Bis Kundin Moppel explodierte und wie wild mit ihrer kleinen Damenhandtasche auf der Bestelltheke einschlug. Da der Mitarbeiter anscheinend keine Schulung mit extrem ausgehungerter moppeliger Kundschaft hatte, stand er einfach nur stumm da. Kundin Moppel verließ unter lautstarken Protest wie Assi McDonalds doch sei den Laden. Ich tunkte nochmal meine Pommes in die Süß-Sauer Sauce und dachte nur ganz großes Kino. Herrlich!

Die Zugfahrt war wieder nur langweilig. Außer mit der Schaffnerin hatte ich zu Anfangs einen kleinen Disput. Es ist jetzt nicht mehr gestattet vor der 1. Klasse an der Ausgangstüre zu telefonieren. Als erstes scherte ich mich einen Scheiß, was Madame mir erzählen wollte, aber als Madame dann beim zweiten Mal mir doch sehr energisch auf die Schulter tippte und pampig wurde, habe ich ihr gezeigt, wie pampig Berliner werden können.

Am Zielbahnhof dann aus dem Zug ins Auto umgestiegen, was mich direkt ins Bettchen fuhr. Licht aus!
Freitag früh habe ich mich dann aufgerafft, um bei schönstem Wetter in Herzogenaurach mal die Sportplätze unter die Lupe zu nehmen. Sehr schöne Anlagen. Gefreut hat mich, dass alle Anlagen frei zugänglich waren. In Berlin ist es meist nicht der Fall. Die für mich schönste Sportstätte hatte die Turnerschaft von 1861. Um auf Spielfeld zu gelangen muss man einen kleinen Holztunnel durchlaufen. Der Geruch war einfach super. Zum Erstaunen musste ich aber dann feststellen, das die Turnerschaft gar keine Fussball-Abteilung hatte. Ohh Schreck…Leichtathletik!

Zum Nachmittag ging es denn ins “Grande Lokale“ um wenig später nach Augsburg zu starten. Was soll ich groß erzählen? Es war einfach geil. Natürlich nicht Augsburg. Wir!!! Wir haben denen gezeigt, was Fankultur ist. Vor dem Spiel gesungen. Während dem Spiel Gesanglich ein reines Feuerwerk abgebrannt. Der ganze Auswärtsblock hat gezeigt, zu was die Nordkurve in der Lage ist. Und ganz nebenbei hat der FCN auch noch clever gespielt und verdient drei Punkte mitgenommen. Abstiegssorgen Ade! Gemütliche Heimfahrt mit den Bussen und Nürnberg gegen ca. 1:30 Uhr erreicht. Dann umstieg ins Auto, was mich direkt wieder ins Bettchen fuhr. Licht aus!

Piep Piep, Piep Piep Licht an! 5:30 Uhr ab nach Schalke! Zu Zweit! Richtiges Nasskaltes Wetter. Zu erst wurde die Glückauf-Kampfbahn angefahren, bevor es ins Schalke Hauptquartier ging. Schöne all die lieben Gesichter wieder zu sehen. Die nächsten Stunden wurden gut verquatscht und anschließend ging es mit etwas Pyrotechnik zum Stadion. Sportlich wie gesanglich waren die Königsblauen klar besser in der 1. Halbzeit, was sich in der 2. Halbzeit kurze Zeit ausglich mit dem Anschlusstor. Zum Ende hatten aber die Guten wieder die Gesangshoheit im Stadion. DERBYSIEGER! Im Anschluss ging es wieder zurück in den Club75, wobei man den Abend bei netten Gesprächen und Getränken ausklingen ließ, bevor es wieder hieß Danke für alles und Auf Wiedersehen zu sagen….bis in Sechs Tagen!!! Auf der Rückfahrt wurde noch das Spiel “Wer zu erst einschläft“ zwischen Fahrerin und Beifahrer gespielt. Ich habe verloren. Ich glaube gegen 0 Uhr wurde das Auto am “Heimathafen“ geparkt und dann hieß es wieder “Klick“ Licht aus! Geträumt wurde vom Derbysieg. Der Sonntag wurde gekonnt vergammelt und zum Abend hieß es wieder Sachen packen um nach Berlin zu fahren. Am frühen Morgen erreichte ich mein Arbeitsplatz. Diesmal wartete der häßliche Montag nicht alleine. Sein Bekannter, der häßliche Winter war auch wieder da. Verdammte Scheiße…. Ey Gott wassen los? Machma Frühling!

Gute Besserung Pumpe

Freiheit für Billy

Juten Tach

Eine wieder mal total turbulente Arbeitswoche neigte sich nur langsam dem Ende entgegen. Aber dann…
Mit zwölfminütiger Verspätung entließ mich der Freitag und es hieß “Adieu 030-Stadt“. Im Zug dann richtig geil gelümmelt. Nen Vierer-Platz ganz für mich alleine. Und es kam noch besser!!! In Form einer Nachricht direkt auf mein Handy. „Die Kündigung ist abgelehnt worden!“ Geil! Die ganze Zeit warst du wie das Kaninchen vor der berühmten Schlange. Und was machst du? Du hoppelst friedlich vor der Keim-Giftschlange und beißt ihr im richtigen Moment den Kopp ab. Suspendierung bei vollem Gehalt auf unbestimmte Zeit. Klasse! Andere spielen Glücksspirale. Ansonsten verlief auch diese Fahrt wieder unspektakulär. Wo bitte sind all’ die Verückten, Irren und ungebildeten Menschen, die mich unterhalten sollen? Fährt denn kein einzigster Assi mehr mittem Zug um in einer anderen Stadt ein auf dicke Hose zu machen und um seine Hartz IV Kohle zu verkloppen? In Erlangen bin ich dann umgestiegen von einem CO2-Schadstoffneutralen Atom-Zug in ein CO2 weniger neutralen Auto. Nun mehr zu Zweit ging es zum großen Mampfen. Dachte ich! Aber ich machte schon bei der Vorspeise halbwegs schlapp, um beim Hauptgang komplett zu versagen. Und das lag jetzt wirklich nicht vor der Angst des neuen Futtermais-Skandal. Nee nee. Die Landwirtschaftsministerin beteuert mal wieder es besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Langsam wirds langweilig. Höchste Zeit für krankheitserregende Stoffe in Nahrungsmitteln!!! Vielleicht muss man Frau Aigner mal untersuchen und feststellen, das die Kühlkette bei ihr unterbrochen worden ist. Zurück zum Thema oder zum Teller. Der war einfach zu groß. Der Burger größer wie mein Kopf und mit den Pommes hättest du kleine Kinder erschlagen können. Ich weiß jedenfalls wieder, warum die Deutschen mittlerweile das fetteste Volk Europas sind. Die Dümmsten waren sie ja schon immer!!! Danach gings heimwärts.

Der nächste Tag. Die Sonne lacht und nicht nur sie. Ick ooch. Ging es doch heute mal gechillt mit Bus & Bahn zum Glubb. Vorher noch eine richtig lecker Pizza reingezogen und anschließend im Schlendergang zum Max-Morlock-Stadion gelaufen. Der heutige Gast ist in einem Atemzug mit Hoffenheim, Wolfsburg, Lev, Mainz, Augsburg und Fü zu nennen. Hier eine kleine Kurzinfo zu Stadt und Verein: Freiburg eine verkackte Stadt mit lauter Gutmenschen. Der berühmteste Sohn ist Trainer Finke gewesen. Er hatte in den ’90iger Jahren viele Fussballflüchlinge aus Georgien in den Breisgau geholt. Ihm zu Ehren hat man wenig später den Dom errichtet, der komplett aus Nierenstein gebaut ist. Zusammengefasst… Die Stadt ist Sinnlos.

Die Nordkurve Stimmungstechnisch heute mit vielen ’ups and downs’. Unschön & Komisch!
Nicht mehr komisch war allerdings die Leistung des Schiedsrichters in Hälfte Zwei. Der DFB ließ wieder einmal mehr erkennen, das er den Ruhmreichen nicht in der Ersten Liga haben will. Scheiß DFB!

Nach dem Spiel ging es wieder geschlossen ins Lokale Grande. Danke fürs mitnehmen mit dem Auto. Im Hauptquartier der Besseren Menschen war heute elektronischer Tanzabend. Die Mukke war jetzt nicht wirklich meine Richtung, aber ich bin ja tolerant wa. Der Abend war aber trotzdem schön. Viele nette Gespräche geführt und getrunken für den guten Zweck. Wodka Ice Bonbon lecker lecker. Das hat genau mein Geschmack getroffen. Und wahrscheinlich nicht nur meinen. Die Flaschen waren ziemlich schnell leer. Viel zu schnell ging auch der Abend zu Ende und so hieß es wieder Abschied nehmen. Der Sonntag wurde gemütlich zu Zweit verbracht. Könnte ich mir immer so vorstellen. Außer die Scheiß Heimfahrt. Die kann gerne entfallen. Statt einem ICE schob die Bahn heute einen IC aufs Gleis. Dafür alles 1. Klasse-Waggons. Aber! Wo 1.Klasse drauf steht muss nicht 1.Klasse drin sein. Toiletten defekt, Klimaanlage in einigen Waggons ausgefallen und die Snack-Bar war über den Fussboden ausgebreitet. Ich hoffte noch insgeheim auf die tschechische Polka-Truppe. Wurde aber enttäuscht. Am frühen Montag Morgen hatte ich dann wieder originalen 030-Beton mit Schlaglöchern unter meinen Füßen. Der erste Weg führte mich gleich zum Arbeitsplatz, wo ich mich gegen Dreiviertel Zwei niederließ um zu schlafen. Für 2000€ Soziales Grundeinkommen!!! Wer das bezahlt? Mir doch egal!

Lasst endlich unseren Billy Frei!!! Ihr Penner