Der Glubb dachte schon im Sommer…Fussball spielen bei bitterer Kälte im Winter? Nein Danke! Somit sollte in Bremen das Jahr 2012 spielerisch abgeschlossen werden. Wer braucht schon ein Pokal? Da der Glubb am Sonntag in der Hansestadt antratt, konnte man mal wieder bei den Brüdern aus GE am Samstag vorbei kieken.

Am Freitag ging es also direkt wieder von der Arbeit los. Mit dem Autoservice Schalke ging es mit rambazamba zum Bahnhof.Und dann war schon Schluß mit rambazamba. Bei Burger King gabs kein Fratzen. Maschinen Totalausfall! Der Zug wurde 50 Minuten später aufs Gleis geschoben und kurze Zeit später gab es den ersten Toten. Peng hats gemacht. Direkt vor meinen Füßen. Wie kommt man als Vogel in den Himmel? Richtig man fliegt gegen eine Scheibe und ist tot. Gewusst wie! Die restliche Zeit verbrachte man, indem man in das neuerlich doch sehr interessante Handy zu kieken pflegte.

In der Bahn wurde sich in ein Abteil gelungert, wo kurz zuvor wie von Geisterhand, die Sitzplatzreservierungen verschwunden sind. Wir hatten das große Los gezogen und uns einen Waggon ausgesucht in dem Oberstufen-Schulreisegruppe samt Pauker ( vermutlich für Deutsch und Geschichte) sich niederlassen wollte. Hatten sie ja ordentlich bezahlt! So eröffnete sich nun ein sehr lustiges Gespräch unsererseits, wobei der Herr Lehrer sich sehr oft im Ton und in der Lautstärke vertat. Da dieses für unsere samten Ohren sehr schmerzlich schien, blieben wir empört sitzen und diskutierten unter frechen Berliner Grinsen das Thema einfach aus. Nach einer gefühlten Ewigkeit kramte der deutsche nicht krankgeschriebene Beamte in seiner Jackentasche und zeigte uns triumphierend seine Reservierungen und drohte weiterhin damit uns aus der Bimmelbahn werfen zulassen. Untergekommen sind wir bei einem brasilianischen Kölner. Der einzigste Mensch, den ich bis dato getroffen habe, der Angst beim Fussball hat. Vielen Dank Herr Rauball und Konsorten. Ich bot ihm mein Bier an. Er griff zu. Er bot mir sein Joint an. Ich lehnte ab. Kranke und intressante Zugfahrt.
So saßen wir nun auf unsere eigens “bestellten“ Sitzplätze gen Essen. Am Zielbahnhof wurden wir wieder von Miss Düsseldorf empfangen und es ging schnurrstracks nach Hause zur “meiner“ coolen Bettdecke. Doch denkste! Bett neu bezogen. Geschlafen habe ich aber trotzdem gut. Nach dem sauberen Frühstück ging es direkt in die Schalker Räumlichkeiten. Hier traf ich nicht nur schöne Schalker, sondern auch nach und nach schöne Nürnberger. Die Zeit bis zum Aufbruch ins Stadion verlebte man bei ein paar Getränken und super Gesprächen. Im Stadion angekommen hieß es hier heute 90 Minuten schweigen. Was denn kam hat wohl jeder mittlerweile mitbekommen und muss deshalb nicht mehr niedergschrieben äh niedergetippt werden. Als der Grottenkick zu Ende war ging es wieder zurück in die Räumlichkeiten. Der Abend wurde wieder bei super Getränken, super Gesprächen und mopsen einer halben Schrippe bei einer Unterhaltung mit der Person mir gegenüber verbracht. Wurde dabei beobachtet und in Bremen zur Rede gestellt. Haha Dann die Frage des Abends… Wo ist der Nürnberger? Weg? Nein…ich war die ganze Zeit bei mir selber und habe mich nicht gesucht. Pünktlich am nächsten Tag saß ich im Regio nach Köln. Vorne im ersten Waggon den ersten Schalker getroffen, Person Nummer Zwei ist in Essen zugestiegen und somit war die gutaussehende Reisegruppe aus 030-Stadt wieder komplett. Der Zug nach Bremen war heute verkürzt. Drei Waggons weniger, darunter der von uns so häufig frequentierte Speisewagen. Also das Fahrradabteil geentert und unsicher gemacht. Der Schaffner war heute auch super drauf. Er machte zum Teil wahnwitzige Durchsagen und hielt auch nicht hinterm Berg, was er von seinem Arbeitgeber hielt. Mehr Zugbegleiter von so einem Schlag bitte. In Bremen angekommen wurde nun ein wenig Kultur mitgenommen. Es kann ja nicht angehen, dass man persönlich immer nur den direkten Weg zum Stadion nimmt. Eine sehr schöne Altstadt und ganz besonders ein sehr schöner Dom. Der wurde sportlich, wie 030 heute war erstiegen. Ich spendete Zwee Euro und nahm die 256 Stufen in unter 5 Minuten. Die Schalker waren weniger sportlich und blieben demnach unten und passten auf das Bier auf. Ist ja auch ne Leistung! Danach ging es nun ins Bremer Weserstadion. Vorher wurde sich noch vom Stadionverbotler verabschiedet. Halte durch!!! Noch 6 Monate!!!

Im Stadion herrschte auch nach 12 Minuten und 12 Sekunden wohl wieder Westwind. Nichts zuhören vom Heimanhang. Wir dagegen legten eine ordentliche heiße Sohle aufs Parkett und machten den öden Dezember Abend zu etwas ganz besonderen. Richtig gut hat mir wieder das Durchsingen in der Halbzeit gefallen. Und nicht nur mir. Auch rüstigen Retnern, die nicht im Stadion waren erzählten es später. Das Spiel pläscherte so vor sich her und mein fester Glaube an den Sieg wurde fast wahr. Aber das Böse in Form des DFB’s will ja, dass wir absteigen und gab den Bremern das klare Abseitstor. Ziemlich gefrustet wurde sich nun zu Fuß zum Bahnhof aufgemacht. Im Zug, der 15 Minuten Verspätung hatte wurde erst einmal erfolgreich nach einer Steckdose gesucht. Im WC habe ich eine gefunden. Wer bitte föhnt sich im Zug die Haare? Konnte mir aber auch egal sein und so schloß ich mich bis Hamburg einfach ein. In Hamburg hieß es denn nochmal flinke Füße. Sollte doch der letzte Zug gen 030-Stadt erreicht werden. Im Zug dann endlich wohlverdient gelümmelt bis Berlin und anschließend einen 1A Türservice mit dem Schalke-Mobil.

Ein wieder unvergessliches Wochenende mit wahnsinnigen Eindrücken.

Bleibt wieder nur Danke zu sagen, für alle die das möglich gemacht haben.

Vom Autoservice über Schlafplatz und und und! Danke

Schalke und der FCN

PS ***schlaf***Peter Peters mag ich nicht***schlaf***