Donnerstag Abend hieß endlich wieder Stammtisch.
Mit von der Partie 2x Rostock, Schalke und Nürnberg.
Union brauchte wieder einen Extra-Auftritt und kam später.

Hauptgesprächsthema: DFL-Sicherheitspapier

Getroffen wurde sich wie immer in der dunkelsten Ecke, des schäbigen Raumes.
Da heute die Gäste irgendwie merkwürdig waren, fing ich an zu tapezieren. Nachdem Tapete abreißen hatte ich aber keine Lust mehr neue drauf zuhauen, also beschäftigte ich mich als Elektriker. Aber auch nur solange bis das Licht in unserer Ecke aus ging und aus blieb. Nun hieß es nach Hause oder die Bar wechseln. Entschieden wurde sich für Letzteres. Die neue Bar macht auf den ersten Blick einen ziemlich gemütlichen Eindruck. Komische Gäste gibt es zwar dort auch, aber ich hatte jetzt nicht den Drang, mich Handwerklich zu betätigen. Mit den Damen kamen wir ziemlich schnell ins Gespräch. Der Flirt-Trick der Ladys war eben ihr Hund. Leider mussten sie denn doch ziemlich früh gehen und jetzt versuchte es der DDR-Turnmeister von 1962 sein Glück bei uns. Ebenfalls mit seinem Hund. Laut seiner Meinung war ich die klügste Sau am Tisch, der Einzigste, der die Menschheit weiterbringt und die Studenten unter uns braucht kein Mensch. Cool wenn man vom alten Ossi ein Lob einsackt und die „Ostdeutschen“ unter einander sich das Kabbeln kriegen. Ich fand die ganze Szene ziemlich lustig. Merkte aber auch, das sein Hund Sparky mehr Grips im Kopf hatte, als sein Herrchen. Ich bin jedenfalls sicher, das wir dort nicht das letzte Mal gewesen sind, auch wenn der Bierpreis um 70 Cent höher ist, als wie 100 Meter weiter. Zum Schluß trudelte denn auch endlich Union noch ein. Danke für die Berliner Luft und deine Romantik. Wer kann von sich behaupten für andere Fussballfans die Sterne vom Himmel zu holen, auch wenn sie nicht ganz so weit oben hingen. Auf jeden Fall ein schöner Abend, der bis in den nächsten Morgen reichte.