Archiv für Dezember 2012

Am Freitag ging es mit einer vollen Autobesatzung in die schönste Stadt der Welt. Im Auto herrschte ein gemischtes doppelt. 2x Nürnberg und 2x Schalke. Tennis wurde nicht gespielt, dafür jede Menge gelabert. Nach guten vier Stunden stellte der Fahrer das Auto sicher in Nürnberg ab. Als sich die Pforten zum Lokale Grande öffneten, bot sich mir eine wirklich weihnachtliche Atmosphäre. Alles war so herrlich geschmückt und mit viel liebe bis ins kleinste Detail dekoriert. Ein großes Kombliment an alle die da mitgewerkelt haben. Ein großes Kombliment geht auch wieder an die Küche. Bei wirklich leckerem Essen führte ich wieder viele nette Gespräche bis in den Morgengrauen, wobei die dezent gespielte Musik im Hintergrund den Abend für mich als mehr wie gelungen abrundete. Nachdem schon in den frühen Morgenstunden das Aufräumen begonnen hatte, schlief auch ich irgendwann gegen 4 Uhr in der Früh auf der hintersten Couch ein, um noch einmal bei dem Song von Synapsenkitzler aufzuwachen, die Arme hochzureißen und anschließend wieder einzuschlafen. Danke an den DJ auf der anderen Seite!

Am nächsten Tag hieß es dann in aller Frühe sauber machen und zwar so früh, das beim eigentlichen verabredeten Beginn schon alles im Reinen war. Glück für denjenigen der die Toilette vollgekotzt hatte. Die war sogar verstopft! Hast du vorher nicht gekaut? Sei’s drum. So konnte ich mich schon rechtzeitig in die Stadt begeben und heute mal wieder ein wenig Action erleben. Den Schalkern jeweils einen Geldschein in die Hand gedrückt und viel Spaß in der City gewünscht. Warum? Getroffen wurde sich mit einer hübschen Dame am Hauptbahnhof. Zunächst ging es durch die Altstadt und auf die Kaiserburg. Da 030 öfters hoch hinaus möchte ging es ganz spontan noch auf den Sinwellturm und man genoß den herrlichen Ausblick (von der buckligen Stadt mal abgesehen). Weiter ging es dann in einer Pizzeria in Stadionnähe. Und die Pizza war saulecker. Wirklich. Dicker Boden und viel Käse! So muss das sein. Was nicht sein muss, war die Nachricht die mich hier erreichte bzw. die ich hier anscheinend erst gecheckt hatte. Zur Verteidigung es war dunkel draußen! Hecking Ade! Wolfsburg Ole! Vor Weihnachten Och Nöö! Vielleicht sollte man mal über Finanzdoping und FairPlay reden?

Nachdem der Schock geschluckt, aber nicht verdaut und die Teller leer gegessen wurden ging es nun in die Eissporthalle zum Schlittschuhlaufen. Mein Gefühl war vorher ungefähr so, wie bei einer bevorstehenden Mathearbeit, wo man wusste, man wird sie verhauen, weil man ja nicht gelernt hatte. Nach knapp 20 Jahren sollte ich nun mein Comeback auf dem Eis geben. Der Bammel war unnötigt bei einer solch klasse Schlittschuhläuferin. Die vorher angedrohte Eislaufhilfe ala Pinguin blieb mir erspart. Danke! So drehte sie erfolgreich und ich -von total schlecht auf nur noch schlecht, zum Ende hin immer besser werdend die Runden. Ich muss aber auch erwähnen das ich mich 2 x ordentlich hingepackt habe und einmal sogar etwas länger unten blieb, sodass sich heute das Knie und der Rücken öfter mal bei mir meldete. Blut ist auch geflossen. Aber nicht bei mir. Auf jeden Fall war es soviel Blut, die Menge habe ich nicht mal in der kompletten Hinrunde beim Fussball gesehen. Vielleicht dann hier mal über das Sicherheitspapier „Sicheres Eissporterlebnis“ nachdenken und beim Fussball natürlich wieder abschaffen. Der Abend ging leider viel zu schnell vorbei und so musste ich meine erfolgreiche Schlittschuhlauf-Karriere in der Umkleidekabine schon wieder beenden. Ein erneutes Comeback von 030 auf dem Eis ist aber nicht ausgeschlossen.

Der restliche Abend wurde dann wieder im Lokale Grande auf der Couch beim fernseh kieken mit den nun “neugierigen“ Jungs verbracht. Nürnberg mussten wir dann Sonntag noch vor Sonnenaufgang verlassen. Hieß es doch heute mit viel Humor per Wochenend-Ticket über Pegnitz, Hof, Chemnitz, Leipzig und Falkenberg nach 030-Stadt zu fahren. Knappe 9 Stunden später hatte uns die im Schnee-Chaos versunkene 030-Stadt wieder.

Danke an alle wieder für ein unvergessliches Wochenende.

Ein besinnliches Weihnachtsfest wünsche ich allen Glubberern.
Feiert schön im Kreise eurer Familien.

Der Glubb dachte schon im Sommer…Fussball spielen bei bitterer Kälte im Winter? Nein Danke! Somit sollte in Bremen das Jahr 2012 spielerisch abgeschlossen werden. Wer braucht schon ein Pokal? Da der Glubb am Sonntag in der Hansestadt antratt, konnte man mal wieder bei den Brüdern aus GE am Samstag vorbei kieken.

Am Freitag ging es also direkt wieder von der Arbeit los. Mit dem Autoservice Schalke ging es mit rambazamba zum Bahnhof.Und dann war schon Schluß mit rambazamba. Bei Burger King gabs kein Fratzen. Maschinen Totalausfall! Der Zug wurde 50 Minuten später aufs Gleis geschoben und kurze Zeit später gab es den ersten Toten. Peng hats gemacht. Direkt vor meinen Füßen. Wie kommt man als Vogel in den Himmel? Richtig man fliegt gegen eine Scheibe und ist tot. Gewusst wie! Die restliche Zeit verbrachte man, indem man in das neuerlich doch sehr interessante Handy zu kieken pflegte.

In der Bahn wurde sich in ein Abteil gelungert, wo kurz zuvor wie von Geisterhand, die Sitzplatzreservierungen verschwunden sind. Wir hatten das große Los gezogen und uns einen Waggon ausgesucht in dem Oberstufen-Schulreisegruppe samt Pauker ( vermutlich für Deutsch und Geschichte) sich niederlassen wollte. Hatten sie ja ordentlich bezahlt! So eröffnete sich nun ein sehr lustiges Gespräch unsererseits, wobei der Herr Lehrer sich sehr oft im Ton und in der Lautstärke vertat. Da dieses für unsere samten Ohren sehr schmerzlich schien, blieben wir empört sitzen und diskutierten unter frechen Berliner Grinsen das Thema einfach aus. Nach einer gefühlten Ewigkeit kramte der deutsche nicht krankgeschriebene Beamte in seiner Jackentasche und zeigte uns triumphierend seine Reservierungen und drohte weiterhin damit uns aus der Bimmelbahn werfen zulassen. Untergekommen sind wir bei einem brasilianischen Kölner. Der einzigste Mensch, den ich bis dato getroffen habe, der Angst beim Fussball hat. Vielen Dank Herr Rauball und Konsorten. Ich bot ihm mein Bier an. Er griff zu. Er bot mir sein Joint an. Ich lehnte ab. Kranke und intressante Zugfahrt.
So saßen wir nun auf unsere eigens “bestellten“ Sitzplätze gen Essen. Am Zielbahnhof wurden wir wieder von Miss Düsseldorf empfangen und es ging schnurrstracks nach Hause zur “meiner“ coolen Bettdecke. Doch denkste! Bett neu bezogen. Geschlafen habe ich aber trotzdem gut. Nach dem sauberen Frühstück ging es direkt in die Schalker Räumlichkeiten. Hier traf ich nicht nur schöne Schalker, sondern auch nach und nach schöne Nürnberger. Die Zeit bis zum Aufbruch ins Stadion verlebte man bei ein paar Getränken und super Gesprächen. Im Stadion angekommen hieß es hier heute 90 Minuten schweigen. Was denn kam hat wohl jeder mittlerweile mitbekommen und muss deshalb nicht mehr niedergschrieben äh niedergetippt werden. Als der Grottenkick zu Ende war ging es wieder zurück in die Räumlichkeiten. Der Abend wurde wieder bei super Getränken, super Gesprächen und mopsen einer halben Schrippe bei einer Unterhaltung mit der Person mir gegenüber verbracht. Wurde dabei beobachtet und in Bremen zur Rede gestellt. Haha Dann die Frage des Abends… Wo ist der Nürnberger? Weg? Nein…ich war die ganze Zeit bei mir selber und habe mich nicht gesucht. Pünktlich am nächsten Tag saß ich im Regio nach Köln. Vorne im ersten Waggon den ersten Schalker getroffen, Person Nummer Zwei ist in Essen zugestiegen und somit war die gutaussehende Reisegruppe aus 030-Stadt wieder komplett. Der Zug nach Bremen war heute verkürzt. Drei Waggons weniger, darunter der von uns so häufig frequentierte Speisewagen. Also das Fahrradabteil geentert und unsicher gemacht. Der Schaffner war heute auch super drauf. Er machte zum Teil wahnwitzige Durchsagen und hielt auch nicht hinterm Berg, was er von seinem Arbeitgeber hielt. Mehr Zugbegleiter von so einem Schlag bitte. In Bremen angekommen wurde nun ein wenig Kultur mitgenommen. Es kann ja nicht angehen, dass man persönlich immer nur den direkten Weg zum Stadion nimmt. Eine sehr schöne Altstadt und ganz besonders ein sehr schöner Dom. Der wurde sportlich, wie 030 heute war erstiegen. Ich spendete Zwee Euro und nahm die 256 Stufen in unter 5 Minuten. Die Schalker waren weniger sportlich und blieben demnach unten und passten auf das Bier auf. Ist ja auch ne Leistung! Danach ging es nun ins Bremer Weserstadion. Vorher wurde sich noch vom Stadionverbotler verabschiedet. Halte durch!!! Noch 6 Monate!!!

Im Stadion herrschte auch nach 12 Minuten und 12 Sekunden wohl wieder Westwind. Nichts zuhören vom Heimanhang. Wir dagegen legten eine ordentliche heiße Sohle aufs Parkett und machten den öden Dezember Abend zu etwas ganz besonderen. Richtig gut hat mir wieder das Durchsingen in der Halbzeit gefallen. Und nicht nur mir. Auch rüstigen Retnern, die nicht im Stadion waren erzählten es später. Das Spiel pläscherte so vor sich her und mein fester Glaube an den Sieg wurde fast wahr. Aber das Böse in Form des DFB’s will ja, dass wir absteigen und gab den Bremern das klare Abseitstor. Ziemlich gefrustet wurde sich nun zu Fuß zum Bahnhof aufgemacht. Im Zug, der 15 Minuten Verspätung hatte wurde erst einmal erfolgreich nach einer Steckdose gesucht. Im WC habe ich eine gefunden. Wer bitte föhnt sich im Zug die Haare? Konnte mir aber auch egal sein und so schloß ich mich bis Hamburg einfach ein. In Hamburg hieß es denn nochmal flinke Füße. Sollte doch der letzte Zug gen 030-Stadt erreicht werden. Im Zug dann endlich wohlverdient gelümmelt bis Berlin und anschließend einen 1A Türservice mit dem Schalke-Mobil.

Ein wieder unvergessliches Wochenende mit wahnsinnigen Eindrücken.

Bleibt wieder nur Danke zu sagen, für alle die das möglich gemacht haben.

Vom Autoservice über Schlafplatz und und und! Danke

Schalke und der FCN

PS ***schlaf***Peter Peters mag ich nicht***schlaf***

Düsseldorf Heimspiel. Hmm ich weiß gar nichts mehr genaues und es ist erst Dienstag Abend. Wahnsinn!

Also auf jeden Fall bin ich Freitag gefahren und ja richtig ich bin auch angekommen. Da die Choreo noch nicht fertig gepinselt war, wurde der selbige von mir geschwungen. In der Früh wieder zum Aufbau. Im Stadion ein sehr schönes Erlebnis gehabt. Ein kleiner lieber Junge schenkt mir zu Weihnachten eine kleine Süßigkeiten-Tüte. Ich war richtig gerührt und das zeigt mir wieder, die „Glubbfamilie“ lebt. Den Inhalt wollte ich mir eigentlich einteilen, aber erst einmal angefangen ist schwer wieder aufzuhören und so war die Tüte nach dem Spiel schon leer. Zur Verteidigung, ich hab geteilt! Ehrlich!

Das Spiel selbst war jetzt nicht so der Knaller, aber gekämpft, verdiente 3 Punkte eingesackt und einen direkten Mitkonkurrenten in die Schranken gewiesen. Zu Beginn der 2. Hälfte wurde auch wieder deutlich gezeigt, das man mit Pyrotechnik sehr professionell umgehen kann und das dieses Stilmittel in die Kurve gehört. Eine wunderschöne Choreographie mit sehr ernsten Anliegen auf witzige Art & Weise rübergebracht! In der 60 Minute wurde dann zu Ehren Micha’s geschwiegen. Er hatte vor kurzen den Kampf gegen das Arschloch Krebs verloren. Ruhe in Frieden!

Nachdem Spiel wieder ins Grande Lokale gegangen. Hier mal auch ein riesen Lob an das Bar-Team und die Küche! Das Essen ist ja schon immer gut, aber dieses Mal war es einfach phänomenal. Die Mälzers, Lafers und Bioleks sind ein scheiß gegen euch!!! Die Würz-Mischung ein Traum!!! Die Nacht mit vielen guten Gesprächen verbracht und irgendwann im Bett gelandet. Morgens wieder fleißig beim aufräumen geholfen und danach ab nach Hause. In 030-Stadt angekommen sollte ich an der Stelle, wo man mich im Moloch ausgespuckt hat auch noch dreizehn Minuten bei bitterste Kälte auf den Bus warten (Für den ein oder anderen normal, aber hier in 030-Stadt drehen die Leute schon durch, wenn es mehr wie fünf sind).

Warten musste ich aber nicht, weil das Schalke-Mobil vorbei fuhr. Nett Hallo gesagt und mitgenommen worden. Anschließend ne Stunde durch das verschneite Sibirisch-Berlin gefahren um Gäste in ihre Unterkunft zubringen, bevor es denn endlich nach Hause ging.

Danke wieder für ein so schönet Wochenende.

Berlin hat einen neuen Sheriff

Die Donats auf Lebenszeit gehen an Klaus Kandt dem ehemaligen GSG 9 Beamten. Wünschen wir dem neuen Chief Wiggum allet jute! Margarete Koppers die das Amt bisher kommissarisch leitete ging leer aus. Frauenquote ade.

Donnerstag Abend hieß endlich wieder Stammtisch.
Mit von der Partie 2x Rostock, Schalke und Nürnberg.
Union brauchte wieder einen Extra-Auftritt und kam später.

Hauptgesprächsthema: DFL-Sicherheitspapier

Getroffen wurde sich wie immer in der dunkelsten Ecke, des schäbigen Raumes.
Da heute die Gäste irgendwie merkwürdig waren, fing ich an zu tapezieren. Nachdem Tapete abreißen hatte ich aber keine Lust mehr neue drauf zuhauen, also beschäftigte ich mich als Elektriker. Aber auch nur solange bis das Licht in unserer Ecke aus ging und aus blieb. Nun hieß es nach Hause oder die Bar wechseln. Entschieden wurde sich für Letzteres. Die neue Bar macht auf den ersten Blick einen ziemlich gemütlichen Eindruck. Komische Gäste gibt es zwar dort auch, aber ich hatte jetzt nicht den Drang, mich Handwerklich zu betätigen. Mit den Damen kamen wir ziemlich schnell ins Gespräch. Der Flirt-Trick der Ladys war eben ihr Hund. Leider mussten sie denn doch ziemlich früh gehen und jetzt versuchte es der DDR-Turnmeister von 1962 sein Glück bei uns. Ebenfalls mit seinem Hund. Laut seiner Meinung war ich die klügste Sau am Tisch, der Einzigste, der die Menschheit weiterbringt und die Studenten unter uns braucht kein Mensch. Cool wenn man vom alten Ossi ein Lob einsackt und die „Ostdeutschen“ unter einander sich das Kabbeln kriegen. Ich fand die ganze Szene ziemlich lustig. Merkte aber auch, das sein Hund Sparky mehr Grips im Kopf hatte, als sein Herrchen. Ich bin jedenfalls sicher, das wir dort nicht das letzte Mal gewesen sind, auch wenn der Bierpreis um 70 Cent höher ist, als wie 100 Meter weiter. Zum Schluß trudelte denn auch endlich Union noch ein. Danke für die Berliner Luft und deine Romantik. Wer kann von sich behaupten für andere Fussballfans die Sterne vom Himmel zu holen, auch wenn sie nicht ganz so weit oben hingen. Auf jeden Fall ein schöner Abend, der bis in den nächsten Morgen reichte.

Leverkusen

Leverkusen…
Leverkusen…
Leverkusen…hmm
joa ick wa da. Bei mir wollte der Funke heute irjendwie nicht übersprinjen. Jeklatscht und jeschrien hab ick aba trotzdem und versucht meen bestet zu jeben. Heute wa allet scheiße!Bin depremiert und hab keen Bock zu schreiben. Es kann nur heißen…Kodderschnauze abwischen und weiter.