Archiv für Mai 2012

Knallharter Journalismus

Ohne Worte! Die hatte dafür Hr Kerner und Konsorten umso mehr.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/hart-aber-fair/gewaltige-leidenschaft-wer-schuetzt-den-fussball-vor?documentId=10591082

Allet Jute

Alles liebe wünschen wir dir lieber Maxl. Einen Platz und einen Block haben wir dir ja schon geschenkt. Es wäre wunderschön, wenn man auch endlich das Stadion nach dir benennt. Zeit wirds…. Feier schön dort oben und grüße die anderen. Wir sehen uns bald alle.

Vierunddreizig

Letzter Spieltag+++Wir waren da und haben die Vierundreizig vollgemacht+++
Kundgebung fürs Max-Morlock-Stadion+++Spiel+++B. aus Lev wird ausgewechselt+++Oberrang Nordkurve applaudiert+++Idioten+++
Schlusspfiff+++Zug+++Sommerpause+++Scheiße+++EM?+++Auch Scheiße

Die Saison ist vorbei und die Jungs und Mädels von 030 möchten mehr wie einmal Danke sagen.
Danke für viele gemeinsame Stunden
Danke an die Karten-Dealer
Danke für Übernachtungen, im Lokal sowie Privat
Danke für gemeinsame Partyabende
Danke für leckere gemeinsame getrunkene Biere
Danke für die gemeinsamen An- & Abreisen
Danke für frühmorgendliche Fahrten zum Hauptbahnhof
Danke an das Bar-Team
Danke an die Macher vom Kurvenfunk
Danke an das Container-Team
Danke an die Ya-Basta Redaktion
Danke an alle Fanzineschreiber
Danke für immer offene Ohren
Danke an die Bank von UN94
Und ein ganz besonderer Dank für Liebe!!!

runterkommen+++nachdenken+++überlegen+++grübeln+++kratzen+++in Betracht ziehen+++in die Luft kucken+++durchdenken+++abwägen+++reflektieren+++nochmal kratzen+++vllt Verstand gebrauchen???+++Licht aus

Ultras im Abseits?

Kein Bock ’nen Text zu schreiben. Kauft euch’s einfach bei eurem Buchhändler eures Vertrauens

Hoffenheim oder wo der Bruder mit der Schwester schnackselt Teil 33/34


Wieder ist Agrarfläche verschwendet worden für ein stilloses,seelenloses und sinnloses Bauwerk. Die Rede ist von der Arena am Apfelbaum zu Sinsheim. Aber zum Anfang.
Montag hieß es wieder arbeiten und ein Teil von 030 brauchte nicht lange zu überlegen um zu wissen, das es für die restliche Woche nicht wirklich was werden sollte am Arbeitsplatz. Also hin zum Chef und für den Rest der Woche Urlaub beantragt, der selbstverständlich genehmigt wurde. Ab nach Hause und Tasche gepackt. Da wie von Geisterhand die Geldbörse letzte Woche Füße bekommen hatte, hieß es allerdings noch ein paar Sachen erledigen. Kurzum STRESS! Am Ende hatte man aber sogar noch knappe 20 Minuten Zeit bevor der Zug ins Glück losfuhr und zog es gemütlich und in Ruhe vor seinen Döner zu essen, als bei der Bank Geld abzuheben. Das sollte sich später als fataler Fehler herausstellen. Die Zugfahrt war wie nicht anders zu erwarten ziemlich ereignislos. Als einzigstes wäre vielleicht hier zu erwähnen, die alte Dame mit dem Schweizer Dialekt. Nichts gegen Schweizer, aber jeden beschissenen Baum mit einem „Ah“ und „Oh“ zu kommentieren und das fortlaufend über die ganzen fünf Stunden Fahrt nervt einfach nur. Negativer Höhepunkt: „Das Wasser ist aber heute dunkel.“ Auweia! Um die ganze restliche Woche jetzt mal abzukürzen. Man verlebte wunderschöne 4 einhalb Tage und machte Zwei kleine Sportplatz-Touren mit einem neuem Kumpel mit vier Pfoten. Kleiner Tiefpunkt der Woche war allerdings das Thema Bank. Um Geld abzuheben legte ich meinen Übergangsausweis hin und sagte der Dame am Schalter die entsprechende Bankverbindung. Die Antwort von ihr war wie ein Genickschlag. „Da könnte ja jeder kommen mit diesem Ausweis.“ Sie könne ja gar nicht prüfen, ob ich das bin. Die Antwort folgte promt. „Ich habe wohl von meinem Mordopfer das Gesicht herausgeschnitten und es mir mit Uhu-Kleber und Klebeband über mein Gesicht gebabbt.“ Der Medizin ist es ja schon gelungen ein Gesicht zu transplantieren, aber in einer so perfekten Arbeit, wie ich es anscheinend abgeliefert habe, sind mir nun alle Nobelpreise und andere hoch dotierte Auszeichnungen sicher. Also kein Geld bekommen und ab Dienstag mit 15 Euro versucht auszukommen. Da versucht wird immer wieder aus solchen Erlebnissen das Positive heraus zufiltern, rief ich kurzum die Bank von UN94 an. Auf diese Bank ist jedenfalls verlass. Keine Transferleistungsgebühren, Sonderzahlungen oder Zinsen, dazu Cash am Freitag Abend auf die Hand. Ohh wir sind schon am Freitag. Wie aus dem Nichts tauchte man am Freitag Abend im „Hotel Lokale Grande“ auf. Ich könnte jetzt schreiben, das ich mich teleportiert habe(dem war auch so), aber dann mach ich mir ja selber Konkurrenz mit den hoch dotierten Auszeichnungen dieses Jahr. Also warte ich bis nächstes Jahr, um doppelt abzukassieren. Früh ging es diesmal in der Suite zu Bett. Am nächsten Morgen langer langer Fußmarsch zum Bahnhof und siehe da, der Zug kam nicht. Erste Umplanungen machten die Runde. Müssen wir wirklich nach Hoffenheim? Wie wäre ein Pooltag oder ein Grilltag? Oder beides kombiniert? Man wollte schon eine Person zum nächsten Bahnhof schicken, um bei dem nächsten Zug die Notbremse zuziehen, um ja nicht nach Hoffenheim zu müssen. Weitere Überlegungen waren das Gleisbett auszuhöhlen, die Oberleitungen zu kappen, einen Gegenstand auf die Gleise zuwerfen, Kabelklau oder gar eine Bombendrohung durch zugeben. Alles Phrasen und so musste man depremiert die Reise in den Kraichgau antreten. Wir hätten alles auf die Repression geschoben und gejammert das wir wirklich dorthin wollten, aber man uns nicht gelassen hat. Bitter! Die Fahrt war jedenfalls lustig ohne hier Details zunennen. Am Megabahnhof Sinsheim angekommen, kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Welch eine architektonische Meisterleistung des Erbauers. Da kann sich der 030-Hauptstadt Bahnhof ja mehr wie ’ne Scheibe abschneiden. Prachtvoll in die wunderschöne Landschaft gegossen, schlengelte sich dieser famose zwei Bahnsteige-Bahnhof über die Wiesen. Ohh ich fang schon wieder das Träumen an. Weiter ging es die königlichen Stufen herunter, über Felder und Auen. Hier könnten die nächsten Gäste bald Kartoffeln ernten. Und weiter ging es am Technik Museum vorbei. Ja jetzt kam Fussballstimmung auf. Hier war die letzte Gelegenheit sich dem Spiel zu entziehen, um ausversehen ins Museum zugehen. Chance verpasst. Mist! An den Einlasskontrollen spielten sich dann dramatische Szenen ab. Verzweifelte Fussballtraditionalisten versuchten ihre Eintrittskarten zu essen, wurden aber vom gemeinen Ordnungsdienst abgefangen und in die Arena gesteckt. Einer wollte sich sogar den Fuß abhacken, worauf gleich mindestens Zehn Leute sich bereit erklärten, die nächsten Stunden freiwillig in der Notaufnahme seelische Unterstützung zu leisten. Klappte aber auch nicht. Im Stadion erblickte man dann die genialste, geilste, ausgeklügelte, längste und kaum durchzuführende Choreografie die, die Fussballwelt je zu Gesicht bekommen hat. Auf einer Schwierigskeit-Skala 1-10, war das eine 11. Ich versuche die Choreo 1 zu 1 hier wieder zu geben. Habt aber bitte soviel Feingefühl, wenn ich es nicht schaffen sollte. Im Ganzen weitem Rund lagen weiße und blaue Zettelchen aus. Diese sollten mit beginn der Stadionöffnung bis kurz vor Anpfiff als Papierflieger verwendet werden und in den Innenraum nach unten geworfen werden. Andere wiederum sollten sich daraus Papierhüte basteln. Der Rest hielt die Papiere kurz vorm Anpfiff einfach hoch. Frust machte sich in unseren Reihen breit, weil wir auf sowas wahnsinniges noch nicht gekommen sind. Ein Nürnberger glänzte jedenfalls auf der Südtribüne. Schmiss er doch bevor er sich hinsetzte in seiner kompletten Umgebung alle Papiertafeln ohne sie als Papierflieger zubauen einfach so in den Innenraum. Genial! Kommen wir nun zur Stimmung. Das wir heute hier keinen Gegner haben war uns ja schon klar. Also suchte man sich die Sonne oder jemanden aus den eigenen Reihen als Gegner aus. Stimmung war in Ordnung und das Spiel haben wir auch gewonnen. Und mit ein bisschen Träumerei ist sogar der Weg nach Europa noch offen. Auf dem Rückweg konnten wir uns wieder auf die Bahn verlassen. Kam sie doch ganz knapp mit 30 Minuten Verspätung in Sinsheim Hauptbahnhof an. Die Zwischenzeit vertrieb sich jeder auf seine Weise. Manche frönten sich in netten Unterhaltungen, andere wiederum trieben ein klein wenig „Sport“, was allerdings die Schiedsrichter auf den Plan rief. Die Rückfahrt verlief wie die Hinfahrt. Wir waren eine gesittete Reisegruppe. Am spätem Abend erreichten wir dann alle wieder die schönste Stadt der Welt und ein lustiger Tag neigte sich dem Ende. Grüße gehen an die beiden Typen, die sich vor ihren Freundinnen aufspielen wollten und laut eigener Aussage es scheiße finden, wenn „Kinder“ die 3 Köpfe kleiner sind ihre „Bitches“ an machen. Wir hoffen die Beulen an euren hohlen Köpfen sind riesengroß. Am frühen Sonntag ging es für 030 mit dem Zug nach 030 -Stadt, wo dieser Text geschrieben wurde. Zur Zeit wird überlegt, ob es diesmal überhaupt Sinn machen würde in dieser Woche an den Arbeitsplatz zu gehen. Die letzte Woche war einfach zu schön.