Minutenlang gaffe ich wie wie blöde auf den Monitor und weiß nicht wie ich anfangen soll.

Vielleicht mit Es war einmal..? Dann überlege ich was ich eigentlich überhaupt erlebt habe? Freitag war Feiertag. Also bin ich bestimmt schon Donnerstag los. Freitag war ich auf alle Fälle schon unten, weil es ging von der Turnschuh-Stadt direkt in die Oberpfalz nach Ammerthal. Da die Fahrt im Regen ziemlich unspektakulär war, überlegte ich bei Country-Musik was die Leute hier für Sorgen haben könnten und bin dann irgendwie auf den Borkenkäfer gekommen. In Ammerthal angekommen regnete es sich nun so richtig schön ein und man sah das Spiel im 90 minütigen Dauerregen ohne Regenschirm. Die DJK empfing vor gefühlten 200 Zuschauer im Kellerduell den FSV Erlangen-Bruck. Die Hausherren erspielten sich schnell einen Zwei Tore Vorsprung und verwalteten ihn bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel machten die Erlanger ein wenig Druck und ließen sich schön auskontern. Der Ehrentreffer in der Nachspielzeit juckte nur dem Ammerthaler Schlussmann. Was mir in Erinnerung bleiben wird, sind die Nachwuchshools im Alter von 4 bis 6 Jahren, die sich in der Pausenzeit schön vor meinen Füßen gekloppt haben.

Am Samstag ging es nach Unterhaching. Auf dem Weg dorthin machte ich den ersten Willi-Betz-Punkt seit langer Zeit und auf einmal war die Welt in Ordnung. Weg mit den Sorgen der Untersuchungsausschüsse, BBI und BND-Affären. Den Schuttkübel im angrenzenden Wohngebiet geparkt und zum Stadion schlawienert. Da die Tore noch verschlossen waren, machte man sich noch auf dem Weg in die nebenliegenden Eisstock-“Arena“ und steckte ma‘ sein Kopp durch die Luke. Ist eine Sportart, die verträgste wahrscheinlich ooch nur im Suff. Und wenn du im Suff bist, glaube ich nicht das man dann die Dinger noch schlittern lässt. Zurück am Stadioneingang konnte ich dann die Cottbuser Sozialhilfeempfänger-Ultras bestaunen. Man-o-man mit denen gewinnt man auch kein Schönheitspreis. Einer der Ronnys trug als Maskottchen den ALF vor sich her, den ich später am ersten Wellenbrecher im Gästeblock wieder fand. Cottbus und Melmac das passt. Im Sportpark war wohl heute Kindertag und somit saß ich mang lauter kleiner Nachwuchskicker + Betreuer auf der Gegentribüne. Das restliche Klientel, was dort rumgeirrt ist, sind wohl die, die auf den FC Bauern keine Lust mehr haben. Was nur natürlich allzu verständlich ist. Bitte mehr davon! So wie das Hartz-IV-Geld auch immer nie bis zum Monatsende reicht, so reichte auch der Support der Cottbuser nur bis zur Achtzigsten Minute. In meinen Augen völlig unverständlich warum man beim Stand von 2 zu 3, trotz Mundgeruch nicht mehr sein Maul aufbekommt. Logische Konsequenz. Haching schießt noch das dritte Tor und der Rest des Stadions war glücklich.

Am Montag hieß es dann dem Geburtstagkind nach Ingolstadt zu folgen. Allet Jute ooch von mir! Bleib so wie du bist wa‘! Am Parkplatz parkte man direkt neben einem Flüchtlingsheim und irgendwie hatte ich so gar keine Lust mehr auf Fussball. Man sieht wo unsere Politik hinführt. Beispiel Fussball? Hauptsache großes Bullenaufgebot bei Heimspielen gegen Vereine a la Sandhausen und Co. Auf dem Weg zum Stadion hatte ich Angst, Angst vor sexuellen übergriffen auf meine Person. Gutausehende Berliner sehen die dort leider selten.
Unser Spiel fand ich gut, unsere Lautstärke noch besser und Choreos excellent. Für Ingolstadt freue ich mich, dass es in die erste Liga geht. Nächstes Jahr drücke ich ganz fest den Leipzigern die Daumen, hoffe auf abstiegsfreudige Traditionsvereine und wünsche mir, das wir solange nicht aufsteigen bis wieder richtige Fußballvereine im Oberhaus sind. Bin da glaube ich das erste Mal der selben Meinung wie die DFL und ihrer Gang. Viel Spaß beim vermarkten im Ausland. Ich seh schon die Asiaten sich Nachts den Wecker stellen, um sich Paderborn gegen Ingolstadt reinzuziehen. Daumen hoch echt dufte! Mit Lichtgeschwindigkeit ging es überings wieder heimwärts nach Franken und Dienstag weiter nach Berlin, wo mich dann gegen 23 Uhr die vollgestopfte U-Bahn mit nervigen Touristen verschluckte. Einmal in einer Weltstadt und jeder glaubt er könne sich daneben benehmen. Kümmert euch um eure Borkenkäfer ihr Penner!

Freitach Abendspiel. Arbeit rechtzeitig vaalassen. Ab in Bus. Außem Bus. Inne S-Bahn. Auße S-Bahn. Mega Spiel jesehn. Gähn!Schiedsrichter. Masochist. Zwee Minuten Nachspielzeit inna 1. Hälfte. Für watten? Nordkurve trotzdem supa druff. Wenigstens eener is erstklassisch wa. Polizei Sinnlos. Keen Jegner da. Noch vier Spiele. Kann ick die Saison bei der DFL storniern lassen? Man sieht sich uffen Jeburtstach nächste Woche.

Heute is geilet Wetta und ick machet kurz.

Nach Hamburg hab ick meenen Busfahra nich in Stich jelassen und bin mit ihm jemeinsam jefahrn. Dat Rasen-Team ist jeflogen und war nicht wirklich bessa druff. Dat Jegentor kurz vor Schluß is natürlich absolute Schite und ick freu ma, wenn die Saison beendet is. Sportlich wa dit dieses Jahr nun wirklich nüscht.

Samstach wa ick dann bei Hertha jegen Köln. Ooch total lahmed Spiel. Hab ick jar keen Bock irgenwat zu berichten. Den Abend dann trotzdem jemütlich inna Cocktail-Bar ausklingen lassen.

Sonntach bin ick dann nach Jena jezuppelt. Noch nie so viele häßliche Menschen uff een Haufen jesehn. Komm wahscheinlich jar nicht raus aussem Tal.

Fazit vom Wochenende: Ejal wo du ooch bist…Jut-Menschen…St.Pippi, Berlin-Kreuzberg und Jena… übaall. Nervt. Wir leben in wahnsinnisch spannden Zeiten. Jetzt kommt ooch noch der Sommer und dann dürfen wa uns wieda üba Zecken unterhalten. Gääähn!

Amberg : Hof Drei : Null

Da ich die Menschen auf der Tribüne beim Sprechen nicht wirklich verstanden habe, habe ich ein wenig frische Luft geschnappt und vor mich hin gemoppert.

Neustrelitz gegen N ordhausen

Am Samstag Morgen frühzeitig ne Simse aus dem Bett vier Bahnhöfe weiter gesendet und schwupps machten sich nun mehr drei gutausehende Menschen mit reichlich Proviant auf dem Weg nach Neustrelitz. Da meine Wenigkeit den Landstrich zwischen 030-Stadt und Zielbahnhof bestens kennt, wurde die Zeit mit vielen kleinen Anekdoten überbrückt. Unter Anderen, wo man sich nach Abzug der Sowjets 1990 als Otto Normalverbraucher seine eigenen Atomsprengköpfe für den Hobbykeller sichern konnte. In Neustrelitz angekommen machte man sich schnurrstracks auf dem Weg zum örtlichen Fanprojekt. Nach einer Besichtigung der ca. 280qm Räumlichkeiten (Vorbereitungsraum für Choreos, Billardraum, Bar und Chill-Out-Area, dafür aber keine Sauna) ging es mit kurzer Stippvisite der Stadt direkt ins Parkstadion. Das Parkstadion ist für 7000 Zuschauer ausgelegt. Inbegriffen auch die VIP-Hansels die im abgesperrten Bereich in der Haupttribüne anzutreffen sind. Unten am Eingang nahm man mir nen Euro für das Spieltagsheft ab, nachdem ich es in 5-Finger-Ostrabatt-Manier schon einfach eingesteckt hatte. Für Zwei Euro die Boulette kann man nicht meckern und sollte der Stadionwurst vorgezogen werden. Wer spekulierte das es an der Getränkebude heute echten Korn aus der Gastmannschaft-Stadt gab hatte sich ordentlich geschnitten. Den hatten die Nordhäuser wohl schon selber gekippert und gingen sportlich mit Vier zu Null unter. Außerhalb des Stadions sah man einige Stadionverbotler im Gestrüpp das Spiel verfolgen. Lächerlich ein Hausverbot auf Lebenszeit zu bekommen, wenn man leicht angetütert über die Tartanbahn läuft. Leicht angetütert schien auch ein gewisser Sportsfreund aus dem Köpenicker Wald gewesen zu sein. Nach einer kurzen und sehr klaren Ansage suchte er dann doch das Weite. Ein wirklicher Vollidiot! Nach dem Spiel ging es noch einmal zu einem Umtrunk zurück ins Fanprojekt, wobei man sich sehr nett unterhalten hat. Mit der Bimmelbahn ging es wieder nach Berlin und man ließ den Abend in einer Cocktail-Bar ausklingen. Schön wars!

Beste Grüße gehen an FCN-Hamburg, Hansa und Schalke

Weite Wege? Kein Problem! Nulldreinull bleibt unbequem!

Schalke und der FCN Danke!!!Frisches Veltins

7, 8, 9, 10 Klasse

Was schreibt man über ein DFB-Pokal-Auswärtsspiel, wobei in der Ruhmreichen Geschichte des 1. FC Nürnberg im Kapitel „Peinlichkeiten“ eine weitere hinzugekommen ist?

Nichts!

Und somit macht die 030-Redaktion Hitzefrei.

Sonstiges: Schäfers Daumen-OP’s an beiden Händen sind im Sommer wohl gut verlaufen. Anders lässt es sich nicht erklären, warum die Dillgurke plötzlich fangen kann und nicht mehr faustet. Hoffentlich stösst der Körper, die Daumen nicht wieder ab.

Am Freitag auf Arbeit bemerkte ich, das heute irgendwie alles wie am Schnürchen läuft und so entschied ich mich spontan einfach mal ein Zug früher zu nehmen. Mit Affentempo und ohne Rücksicht auf Verluste, fuhr mich der liebe Kollege zum Bahnhof. Mit kurzem Sprint zum Gleis saß ich nun völlig erschöpft, aber glücklich im Zug. Auf der Fahrt habe ich die neue Erlebnis Fussball gelesen und muss sagen, das zu Anfangs Erneuerungen immer doof sind. Aber diesmal ist es irgendwie totale Scheiße! Layout bäh ich weiß nicht. Ganz schlimm auch die Rubrik Szene News. Geht gar nicht.

Zeitsprung auf Samstag: Max-Morlock-Stadion! Letzte Saisonspiel der Amas und gleichzeitiges letztes Spiel vom Marek Mintal. Spiele in denen ich selber nicht anfeuer und rumhüpfe sind irgendwie total langweilig und so habe ich immer wieder den Hang einfach einzuschlafen oder vor mich hin zudösen. So auch diesmal. Kleiner Mittagsschlaf in Halbzeit 1. In Halbzeit 2 hab ich mal die Pommes getestet und für halbwegs gut befunden. Ich richtig geil, wenn das Ketchup die komplette Pommes durchtränkt. Ein Fussballspiel ohne Stimmung hat für mich irgendwie keinen Reiz und so bleibt es nur noch für mich das Ergebnis hinterher zu schießen. Es ging Null zu Eins verloren.

Am späten Abend ging es zum Fussball kieken zu mir bis dato noch unbekannten Leuten. Alle sympatisch und die totalen Bayern-Hasser. Das machte sie gerade so sympatisch. Ich muss aber dennoch sagen, das ich der Einzigste war, der für keinen dieser Drecksvereine war.

Zeitsprung: Nach dem Spiel hätte ich am liebsten alles kaputt gemacht!

Der Sonntag wurde gut verschlafen, bevor es wieder zu später Stunde in die Preußische Provinz ging. Noch fünf Tage bis zum Wochenende…

FREIHEIT FÜR BILLY

Am Donnerstag ging es für uns zu Zweit nacht Wismar. Um Neun Uhr wurde elegant der extrem volle Zug bestiegen und die Fahrzeit mit Bier trinken und dumm labern verbracht. Wir hatten Spaß-die anderen Fahrgäste nicht so. Pünktlich …plus dreizig Minuten Verspätung wurde die Hansestadt erreicht. Das erste was wir erspähten war ein Auto mit FÜ-Kennzeichen, was wir sofort tauften und unter UN-Kleber weiterfuhren ließen. Selbst im hohen Norden ist man anscheinend nicht vor uns Banditen sicher. Dann hieß es den Hunger stillen und zu Onkel Saddam in die Pizzeria ne Pizza holen. Hierbei wurde von mir erfolgreich -eigentlich auf dem Weg zur Toilette, aber dunkle Gänge machen mich neugierig- der Keller von ihm unter die Lupe genommen. Der Keller war Atomwaffenfrei. Nach kurzem Frass erkundigte man die Altstadt. In der St- Marienkirche (Kirche der Aristokraten) spendete ich einen Euro von meinem schwer erarbeiten Hungerlohn und wir wurden mehr oder weniger heraus geschmissen, bevor wir Strauchdiebe auch nur die erste Info-Broschüre in unseren Händen hielten. Penner!
Ich schaffte es allerdings noch ein paar Infos im Nebeneingang zur erlesen, bevor man mir hinterher brüllte…“Wenn du deinen Kumpel suchst, der ist drüben in der Kneipe!“ Leute die für Gott arbeiten waren auch schon mal netter. Im nächsten Gotteshaus wurde ich freundlicher empfangen. Wahrscheinlich lag es daran, das es sich hier um eine der wenigen Arbeiterkirchen in Ostdeutschland handelte. Michael Sommer vom Deutschen Gewerkschaftsbund hat aber nicht gepredigt. Anschließend ging es ins Kurt-Bürger-Stadion um die Partie FC Anker Wismar gegen Brandenburg Süd 05 anzukieken. Mit dem Anpfiff kam ein richtiger Platzregen vom Himmel, so dass ich mich gezwungen sah galant die Tribüne zu erobern und mir dabei weltmännisch fast den Arm brach. Bis zum 1 zu 1 nach Zwölf Minuten habe ich mir die muntere Partie angeschaut, danach hab ich mir ne Mütze Schlaf genommen und vom Weltfrieden geträumt. Dachte eigentlich das Süd 05 wenigsten irgendwelche Fans mit bei haben wird, aber nüscht wars. Anscheinend haben die Brandenburger lieber in der Platte am Vatertag gehaust und Billig-Plastikbier vom Norma gezischt. In der Halbzeit wurde ich dann von guter Stadionmusik geweckt. Titel und Interpret habe ich vergessen. Dann ging es auf zum Fotos schießen. Das Stadion besticht über eine wunderschöne Haupttribüne mit jeweils links und rechts ausgewiesene Sitzplatzbereiche auf alten Holzbalken. Was im Osten natürlich nicht fehlen darf sind abgesperrte Bereiche, die seit Jahren vor sich hin gammeln und total im Arsch sind. So ist nämlich der Rest des Stadions. Romantisch schön. Das Spiel endete 4-2 für Wismar und so machte man sich schnurrstracks wieder zum Bahnhof mit Zwischenstop am Ostseehafen. Und hier saßen sie nun alle, den Vatertag mit Bier und Grill feiernd, den wunderschönen Blick auf die Ostsee genießend und von Arbeitsplätzen träumend… Die Ostdeutschen. Mit Rambazamba ging es wieder in die 030-Stadt, wo mich das Schalke-Mobil bis vor die Haustür kutschierte. Vielen Dank

Am Samstag hieß es für mich mal ausschlafen. Der Wecker klingelte um 4:30 Uhr statt um 3:50 Uhr. Fit wie ein Turnschuh machte ich klebend einen neuen FCN-Wanderweg zum auserkorenen Treffpunkt. Die Fahrt im Schalke-Mobil ging süffisant und feuchtfröhlich von Statten. In Essen -nennen wie es mal leicht benommen- stieg nun in den Zug nach Düsseldorf. Dort stand für mich Arabisch lernen auf den Stundenplan mit vier Arabischen Damen. Die Zahlen Eins bis Fünf habe ich erfolgreich gelernt und auch erfolgreich beim Ausstieg wieder vergessen. Ich meine aber noch mich erinnern zu können, das ich zur Hochzeit von der Tante nach Marokko eingeladen worden bin. Vermutlich hatte sie mich schon an eines ihrer Kinder verkauft. Düsseldorf angekommen machte ich mich auf den direkten Weg zum Stadion. Eine Stunde bevor die Gruppe der gutaussehenden Menschen kam und ich dann gemeinsam mit ihnen hinein ging, studierte ich die heimische Pfandflaschen-Szene. Einfach nur der Wahnsinn!!!

Wahnsinn war auch wieder die Einstellung unserer Spieler im Trikot des Ruhmreichen in der 1. Halbzeit. Einzig allein der “so genannten Fans-Kritiker“ Hanno Balitsch setzte mit dem Eigentor dem ganzen noch die Krone auf. You are the Man! Die Zweite Halbzeit rede ich jetzt auch einfach mal schlecht, weil ich einfach pöbeln will. Die etwas bessere Leistung in Halbzeit Zwei unser 10 Mannen/Derbyversager und dem Suppenkasper “der sich die gute Saison wegen einem Spiel nicht schlecht reden lässt“ im Tor, geschuldet, weil F95 einfach noch harmloser war, bescherte dann doch noch Zwei Tore für die Guten. Anschließend war der Suppenkasper weiterhin beleidigt und traf mich echt emotional dolle (IRONIE!!!) als er seinen Gang zur Kurve abbrach und die restlichen Derbyversager mit in die Kabine winkte. Ick wollte dir doch unbedingt um den Hals falln, dir meene selbstjeschmierten Butterstulln aus 030-Stadt übaareichen, deene Kochschürze mit der Numma Eins, een Autogramm und eene Haarlocke von dir ham. Alle ham kapiert watte für ’ne Flitzpiepe bist, außer der lautstarke Ultra-Hasser im Oberrang nach dem Spiel.

Nach dem Spiel ging es geschlossen unter Blaulicht in die Altstadt. Bei bester Laune amüsierte ich mich den ganzen Abend. Zu später Stunde holten dann alle noch ihr Bundesjugendspiel-Abzeichen nach oder frischten es auf. Für mich hieß es dann anschließend zum Verabredeten Treffpunkt mit Schalke aufmachen, doch die Autobesetzung war nicht da. So irrte ich nun gute 45 Minuten in Düsseldorf umher und ohne Handyakku. Ganz großes Kino. Als ich mich auf dem Fußweg zum Hbf von Düsseldorf machte, erinnerte sich der liebe Gott daran, das ich in Wismar in jedes seiner Häuser nen Obelus hineingeworfen habe und mitten in dieser Scheiß-Stadt stand es nun da….Das Schalke-Mobil. Kranke Scheiße!!!

Ohne viel Tamtam ging es ruckizucki ins Bett. Am nächsten Morgen traf mich echt der Schlag als ich die ganzen Nachrichten auf meinem aufgeladenen Handy las. Nochmal kranke scheiße!!! Mit einem unbeschreiblichen beschissenen Gefühl ging es dann nach 030-Stadt.

FREIHEIT FÜR BILLY
FREIHEIT FÜR ULTRAS